The physical form of ether.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung des Äther-Begriffs der Physik. Zunächst werden die Analogien des Ätherbegriffs mit den Vorstellungen kontinuierlicher, inkompressibler, elastischer Medien der Elastizitätstheorie und die ``Kraftgesetze Newtons und Coulombs als kugelsymmetrische harmonische Lösungen aus der Kontinuitätsbedingung abgeleitet, sodann die so gewonnenen Begriffe mit dem Problem der Bewegung verquickt: jeder Bewegung der Materie entspricht eine Zustandsänderung des Äthers. Führt man die ``elastische Vorstellung konsequent durch, so entspricht der gleichförmigen geradlinigen Bewegung eine Überführung des elastischen Mediums aus einem Gleichgewichtszustand in einen anderen, der beschleunigten Bewegung eine vorübergehende Deformation desselben, einer Veränderung der Elektronen und Protonenkonfiguration seine Dauerdeformation. Für die ``Äthergesetze bewegter Systeme ist die allgemeine Kovarianzforderung der Einsteinschen Relativitätstheorie maßgebend geworden, deren physikalischer Charakter und deren formale Hilfsmittel (der vierdimensionale Tensorkalkül) eingehend besprochen werden. Mit den so gewonnenen Hilfsmitteln wird die Dynamik eines materiellen Punktes mit besonderer Berücksichtigung der ``hyperbolischen, ``harmonischen und der Rotationsbewegung behandelt und Einsteins Gravitationsgesetz des freien Äthers aus der Laplaceschen Gleichung abgeleitet. Ein weiteres Kapitel bringt die relativistischinvariante Behandlung der Dynamik kontinuierlicher Medien. Ein Abschnitt ``Elektrodynamik behandelt die bekannten Probleme der allgemein-relativistischen Feldtheorie (Bewegung eines Elektrons bei gegebenem Feld, Feldbestimmung eines gegebenen bewegten Systems usw.). Untersuchungen über die Wechselwirkung von Äther und Materie beschließen die Abhandlung.
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