The principles of Mathematics. Vol I.
Das Ziel, das der Verf. verfolgt, ist der Nachweis, daß die ganze reine Mathematik ausschließlich auf solchen Begriffen beruht, die mit Hülfe einer ziemlich kleinen Anzahl fundamentaler logischer Begriffe definierbar sind, und daß sich alle mathematischen Sätze aus einer ziemlich kleinen Anzahl fundamentaler logischer Prinzipien ableiten lassen. In dem vorliegenden ersten Bande, der sich in gleicher Weise an die Mathematiker wie an die Philosophen wendet, hat sich der Verf. bestrebt, seine These unter möglichster Vermeidung der eigentlichen technischen Ausdrucksweise zu begründen; während ein später erscheinender zweiter Teil eine Begründung durch strikte symbolische Raisonnements bringen soll. Der Verf. sagt selbst, daß seine These unter den Mathematikern ziemlich neuen Datums ist, und daß sie von den Philosophen durchweg abgelehnt wird. Er hätte noch hinzufügen können, daß die meisten produktiven Mathematiker überhaupt nicht viel Neigung haben, sich mit solchen philosophischen Spekulationen über die allerersten Grundlagen ihrer Wissenschaft abzugeben, ebensowenig wie etwa der wirkliche Musiker das Bedürfnis hat, sich darüber Rechenschaft zu geben, worauf die musikalische Logik, die ihn sein Ohr lehrt, eigentlich beruht. Trotzdem möchte ich glauben, daß es dem Verf. viel eher gelingen wird, bei den Mathematikern Boden zu gewinnen als bei den Philosophen, die doch meistens noch in der Vorstellung befangen sind, die Philosophie könne von sich aus sogar die Prinzipien entwickeln, auf denen eine Wissenschaft wie die Mathematik beruht, während dazu doch zweifellos eine genaue und eindringende Kenntnis der der Mathematik eigentümlichen Begriffe und Methoden gehört. Ich bin auch überzeugt, daß der Mathematiker, der dem vorliegenden Werke ein eingehenderes Studium widmet, das nicht zu bereuen haben und aus den kritischen Auseinandersetzungen des Verf. vielfältigen Nutzen davontragen wird, jedenfalls viel mehr Nutzen und Anregung als aus desselben Verf. Essay on the foundations of geometry (vgl. F. d. M. \( 28\), 413, 1897 u. \( 32\), 479, 1901, JFM 28.0413.01 und JFM 32.0479.01). Der vorliegende Band zerfällt in sieben Teile, von denen der erste das Undefinierbare in der Mathematik behandelt, während die sechs andern den Begriffen: Zahl, Größe, Ordnung, Unendliches und Kontinuität, Raum, Materie und Bewegung gewidmet sind. Ein erster Anhang beschäftigt sich mit den logischen und arithmetischen Theorien \textit{Frege}s, die der Verf. sehr hoch stellt, die er aber in dem Werke selbst noch nicht genügend berücksichtigt hatte, weil er ihre Bedeutung erst später erkannt hat. Ein zweiter Anhang handelt über die Lehre von den Typen.
- Quantifiers and conceptual existence
- Which `intensional paradoxes' are paradoxes?
- Russell and Carnap or Bourbaki? Two ways towards structures
- Selection closedness and scoring correspondences
- The internal logic and finite colimits
- The Expressive Power of theN-Operator and the Decidability of Logic in Wittgenstein’sTractatus
- Intuitionist and Classical Dimensions of Hegel’s Hybrid Logic
- Russell on negative judgement
- Scientific philosophy and the critique of metaphysics from Russell to Carnap to Quine
- \textit{On certainty}, change, and ``mathematical hinges
- Frege's Platonism and mathematical creation: some new perspectives
- Singular concepts
- Salmón, Schiffer and Frege's constraint
- The import of hypodoxes for the liar and Russell's paradoxes
- Structured propositions and a semantics for unrestricted impure logics of ground
- Quasi-set theory: a formal approach to a quantum ontology of properties
- In defense of Aristotelian universals
- Reversing logical nihilism
- Jan Łukasiewicz's program of the logicization of philosophy: its genesis, content and realizations
- Hammering higher order set theory
- Homeomorphism groups of basilica, rabbit and airplane Julia sets
- Axiomatizations of natural numbers
- The Russellian influence on Hilbert and his school
- Russell and Fine on variable objects
- Propositional potentialism
- Context-dependence and descent theory
- Toward a geometry for syntax
- When rules define logical operators: rules as second-order definitions
- Objectual quantifier theory
- Russell-Myhill and grounding
- ``If, and only if in mathematics
- Natural constructive proofs of A via A B, proof paradoxes, and impredicativity
- Powers, processes, and time
- Intuition and observation
- Peacock's principle as a conservative strategy
- A Kantian inquiry into the cognitive origins of logical and semantic paradoxes
- Higher-order essences: logic and semantics
- Potentialism demodalized
- From complementarity to quantum properties: an operational reconstructive approach
- Harmonic separation and the hexagon theorem of pappus
- Types, Tableaus and Gödel’s God in Isabelle/HOL
- Diagonalization as computation: Gödel sentence construction and a type-disciplined blueprint
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