Transformation of bases for relative linear sets.
Alle im folgenden vorkommenden Matrizen, Vektoren (einspaltige Matrizen) und Polynome haben Koeffizienten aus einem (kommutativen) Körper \(\mathfrak K\). Es sei \(M\) eine \(n\)-reihige quadratische Matrix. Die Vektoren \(\xi _1\),\dots, \(\xi _r\) seien bezüglich \(M\) linear unabhängig, d. h. aus jeder Gleichung \(\sum\limits_{i=1}^{r}p_i(M)\,\xi _i=0\) mit Polynomen \(p_i(M)\) in der Matrix \(M\) folge \(p_i(M)\,\xi _i=0\) für \(i = 1\),\dots , \(r\). Minimalpolynom des Vektors \(\xi \) bezüglich \(M\) heißt das Polynom \(m\) niedrigsten Grades, für welches \(m(M)\,\xi =0\) ist. Unter dem von \(\xi _1\),\dots, \(\xi _r\) aufgespannten, zu \(M\) gehörigen Vektorraum \(L_M(\xi _1,\dots, \xi _r)\) verstehe man die Gesamtheit der Summen \(\sum\limits_{i=1}^{r}q_i(M)\,\xi _i\) mit Polynomen \(q_{i}\). In engem Anschluß an eine Arbeit von \textit{M. H. Ingraham} und der Verf. (Trans. Amer. math. Soc. 42 (1937), 16-31; JFM 63.0087.*) wird die Frage behandelt, wann der von den Vektoren \(\eta _1\),\dots, \(\eta _r\) aus \(L_M(\xi _1,\dots,\xi _r)\) aufgespannte, zu \(M\) gehörige Vektorraum wieder den vollen Raum \(L_M(\xi _1,\dots \xi _r)\) ausmacht. Es sei \(\eta _k=\sum\limits_{j=1}^{r}f_{kj}(M)\,\xi _j\), und es bezeichnen \(\prod\limits_{i=1}^{v}g_i^{t_{ ji}}\) bzw. \(\prod\limits_{i=1}^{v}g_{i}^{s_{ ki}}\) mit \(t_{ji\geqq 0}\), \(s_{ki}\geqq 0\) die simultanen Zerlegungen der Minimalpolynome von \(\xi _j\) bzw. \(\eta _k\) in in \(\mathfrak K\) irreduzible Faktoren \(g_i\). Dann und nur dann ist \[ L_M(\xi _1,\dots,\xi _r)=L_M(\eta _1,\dots,\eta _r), \] wenn für \(i = 1\),\dots, \(v\) erstens die von Null verschiedenen Zahlen \(s_{ki}\) in irgend einer Reihenfolge mit den von Null verschiedenen \(t_{ji}\) übereinstimmen und zweitens für diejenigen \(v_{i}\) Werte \(j\), für die \(g_{i}\) das Minimalpolynom von \(\xi _j\) teilt, die \(v_{i}\) Kolonnen von \((f_{kj})\) mod \(g_{i}\) den Rang \(v_i\) haben.
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