Ueber das Malfatti'sche Problem.

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Der Verfasser knüpft an den Schröter'schen (J. für Math. LXXVII. 230-245, F. d. M. VI. 1874. 325, JFM 06.0325.06) Beweis des Satzes an, auf den Steiner seine 1826 veröffentliche, berühmte Construction des Malfatti'schen Problems gegründet hat. Zieht man in einem Dreieck die drei Winkelhalbirenden, und in jedem von zwei Winkelhalbirenden und einer Seite gebildeten Dreieck den Inkreis, so ist jede Winkelhalbirende gemeinsame innere Tangente zwischen zwei von den drei so erhaltenen Inkreisen. Zieht man nun die drei zweiten gemeinsamen inneren Tangenten, so erhält man drei Strahlen \(i_{1}, i_{2}, i_{3}\). Denkt man sich andererseits das Malfatti'sche Problem gelöst, d. h. drei Kreise construirt, von denen jeder die beiden anderen und zwei Seiten des Dreiecks berührt, so haben je zwei solcher Kreise eine Berührungspunkt-Tangente, so dass drei solcher Tangenten entstehen, die \(b_{1}, b_{2}, b_{3}\) heissen mögen. Es handelt sich jetzt darum, nachzuweisen, dass \(i_{1}, i_{2}, i_{3}\) mit \(b_{1}, b_{2}, b_{3}\) identisch seinen. Um dieses zu beweisen, benutzte Herr Schröter Betrachtungen, die einerseits aus der Theorie der reciproken Radien entsprangen. Herr Neumann glaubt nun, im vorliegenden Aufsatz dem Schröter'schen Beweise Abkürzung, sowie grössere Einfachheit und Uebersichtlichkeit dadurch zu verleihen, dass er den Beweis des fraglichen Satzes nur noch auf der Theorie der reciproken Radien beruhren lässt, also die Aehnlichkeitstheorie daraus ausschaltet.












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