Zur Theorie der Matrices.

From MaRDI portal





Zunächst werden bekannte Sätze aus der Theorie der Matrizen und ihrer charakteristischen Gleichung \(f(\varrho)=0\) auf neue, einfache Weise hergeleitet, insbesondere ein neuer Beweis für die Realität der Wurzeln der Säkulargleichung gegeben. Für die Beurteilung des gleichzeitigen Verschwindens der Unterdeterminanten von \(f(\varrho)\) ist von Wichtigkeit die Kenntnis der Resultante von \(f(\varrho)\) und ihrer Monoren \(g_{ik}\). Der Verf. zeigt, daß\ diese Resultante in zwei Faktoren zerfällt, deren erster nur von \(i\), deren zweiter nur von \(k\) abhängt: \(R(f,g_{ik})=(-1)^{\frac{n(n-1)}{2}}P_{i}Q_{k}\). Dabei sind die \(P_{i}\), \(Q_{k}\) irreduzible Funktionen der Matrizenelemente \(a_{rs}\). Für die Berechnung der Wurzeln der charakteristischen Gleichung wird ein Verfahren mitgeteilt, das ganz analog der Näherungsmethode von \textit{Gräffe} ist. Dabei ergibt sich der Satz: Wenn alle \(a_{ik}\) reell und positiv sind, so hat die charakteristische Gleichung eine einfache positive Wurzel, die alle deren Wurzeln an absolutem Betrag übertrifft.





Cited in
(30)








This page was built for publication: Zur Theorie der Matrices.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q1494906)