A complete solution of a question posed by Fermat
Fermat hat in einem Briefe vom 18. October 1640 den berühmten nach ihm benannten zahlentheoretischen Satz im wesentlichen folgendermassen ausgesprochen: Ist \(a\) irgend eine ganze positive Zahl und \(p\) eine Primzahl, so giebt es unter den um 1 verminderten Gliedern der Progression \(a,a^2,a^3,\) ... sicher eines, für welches die Differenz \(a^\nu-1\) durch \(p\) teilbar ist. Der niederste dem entsprechende Exponent \(\nu\) ist ein Teiler von \(p-1\). Fermat setzt sogleich hinzu, dass aber keineswegs unter den Summen \(a+1,\,a^2+1,\,a^3+1,\) ... notwendig eine durch \(p\) teilbare enthalten sei. Eine solche findet sich immer dann nicht, wenn der eben gemeinte niederste Exponent \(\nu\) eine ungerade Zahl ist. Für diesen Fall eines ungeraden \(\nu\) giebt Fermat folgende inductiv gewonnenen Beispiele an. Bei der Progression \(2,\,2^2,\,2^3,\) ... haben ungerades \(\nu\) diejenigen Primzahlen der Gestalt \(4h-1\), welche in dem Reste einer um 2 oder um 8 oder um 32 u. s. w. verminderten Quadratzahl aufgehen. Bei der Progression \(3,\,3^2,\,3^3,\) ... haben ungerades \(\nu\) diejenigen Primzahlen der Gestalt \(4h-1\), welche in dem Reste einer um 3 oder um 27 oder um 243 u. s. w. verminderten Quadratzahl aufgehen. Auch für die weiter folgenden Progressionen gelten nach Fermat entsprechende Sätze. Der Verf. macht diese Fermat'schen Angaben auf Grundlage der Theorie der Potenzreste und speciell der Primitivwurzeln bezüglich ungerader Primzahlen zum Gegenstand der Untersuchung und entwickelt die Mittel zur allgemeinen Auflösung der Fermat'schen Ansätze.
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