Investigation of a problem in the calculus of variations.

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Es wird dem Hamilton'schen Variationsproblem ein allgemeineres substituirt, in welchem, unter Abstraction von den thatsächlichen Bedingungen des reellen Raumes, das Element einer Linie gleich der \(p^{{\text{ten}}}\) Wurzel aus einer beliebigen wesentlich positiven Form des \(p^{{\text{ten}}}\) Grades von den Differentialen der Coordinaten des betreffenden Punktes gesetzt, und dieser Hypothese gemäss die lebendige Kraft eines materiellen Punktes durch das Product der Masse mit der \(p^{{\text{ten}}}\) Potenz des Linearelements dividirt, durch die \(p^{{\text{te}}}\) Potenz des Zeitelements dargestellt wird. Für den Fall, dass Bedingungsgleichungen gegeben sind, die nicht von der Zeit abhängen, werden hier ebenfalls independente Variable eingeführt. Seien dieselben \(x_1, x_2\dots x_n\) und \(f(dx)\) eine homogene Function \(p^{\text{ten}}\) Grades von \(dx_1\dots dx_n\), deren Coefficienten von den \(x\) beliebig abhängen, und es stelle \(f\frac{(dx)}{dt^p}=f(x')\) den \(p^{{\text{ten}}}\) Theil der Summe der lebendigen Kräfte, \(U\) die Kraftfunction vor, dann wird das zu variirende Integral: \[ \theta=\int_{t_0}^t (f(x')+U)dt, \] das entsprechende (isoperimetrische) System von \(n\) Differentialgleichungen: \[ (1)\quad \frac{d\frac{\partial f(x')}{\partial x'_\alpha}}{dt} \frac{\partial f(x')}{\partial x_\alpha} \frac{\partial U}{\partial x_\alpha}=0 \] und ein Integral derselben \[ (p-1)f(x')-U=H=\text{const..} \] welches für \(p=2\) in das Integral der lebendigen Kraft übergeht. Endlich ergiebt sich: \[ \delta Q=-H\delta t+\sum_\alpha\, \frac{\partial f(x')}{\partial x'_\alpha}\,\delta x_a-\sum_\alpha\, \frac{\partial f_a[x'(0)]}{\partial x'_\alpha(0)}\delta x_a(0). \] Diesem Variationsproblem ordnet der Verfasser die Variation des Integrals \[ R=\int_{t_0}^t [F(x')]^{\frac {1}{p}}dt \] zu, worin \[ F(x')=\left(\frac {p(U+H)}{p-1}\right)^{\frac{p-1}{p}} pf(x') \] gesetzt ist mit der Bestimmung, dass, falls \(U\) constant ist, \[ \frac{p(U+H)}{p-1}=\frac{p(U_0+H)}{p-1}=1 \] sein soll. Für \(p=2\) geht \(R\) in die Form über, welche Jacobi dem Integral der kleinsten Wirkung (p. 43 der Vorlesungen über Dynamik) gegeben hat. Da \(F(x')^{\frac{1}{p}}\) vom ersten Grade in Beziehung auf die \(x'_\alpha\) ist, so ist \(R\) nicht von \(t\) abhängig und in dem System der \(n\) Differentialgleichungen, welche das Variationsproblem von \(R\) ergiebt, und deren Reduction auf das System (1) entwickelt wird, ist eine die Folge der \(n-1\) übrigen. Als reine Function der \(x_\alpha\) und \(x_\alpha(0)\) aufgefasst, stellt \(R\) für \(p=2\) die ``characteristische Function Hamilton's dar, und man hat: \[ \delta R=\sum_\alpha \frac{\partial[F(x')]^{\frac{1}{p}}}{\partial x'_\alpha}\,\delta x_\alpha-\sum_\alpha \frac{\partial (F_0[x'(0)])^{\frac{1}{p}}}{\partial x'_\alpha(0)}\, \delta x_\alpha(0). \] Aus den \(n\) Gleichungen \[ \frac{\partial R}{\partial x_\alpha}=\frac{\partial [F(x')]^{\frac{1}{p}}}{\partial x'_\alpha}, \] in welchen, da der Ausdruck auf der rechten Seite von der Ordnung Null ist, nur die \(n-1\) Verhältnisse der \(x'\) auftreten, ergiebt sich durch Elimination derselben eine partielle Differentialgleichung für \(R\) (für \(p=2\) die bekannte Hamilton'sche), von welcher der Verfasser zeigt, dass sie als eine Transformationsrelation der Form \(F(dx)\) aufgefasst werden kann, analog einer Relation, welche Gauss in Art. 22 der disquisitiones generales circa superficies curvas bei dem Problem der kürzesten Linie auf einer Oberfläche gegeben hat. Der betreffende Satz lautet: Wenn die Form \(F(dx)\) durch ein System von neuen Variabeln \(y_1,y_2\dots y_n\) in eine Form \(G(dy)\) übergeht, worin der Coefficient von \(dy_1^p\) gleich 1 und die von \(dy_1^{p-1}\cdot dy_2\), \(dy_1^{p-1} dy_3,\cdots dy_1^{p-1}dy_n\) gleich Null sind, so genügt \(y_1\) der partiellen Differentialgleichung für \(R\) und vice versa; ferner wird das System der Differentialgleichungen des Variationsproblems von \(R\) durch das Constantsetzen der \(n-1\) Functionen \(y_2,y_3,\cdots y_n\) integrirt. Vermittelst dieses Satzes wird alsdann dargethan, dass das Jacobi'sche Verfahren, wonach man aus einer vollständigen Lösung der partiellen Differentialgleichung durch Ableitung nach den Constanten die vollständige Integration des zugeordneten Systems von Differentialgleichungen erhält, auch für das allgemeinere Variationsproblem gültig bleibt. Schliesslich wird ein Resultat abgeleitet, das sich auf die Contouren der Endpunkte aller Bahnen bezieht, welche von sämmtlichen Punkten einer willkürlich gegebenen Anfangscontour zu dieser normal (in Beziehung auf die Form \(pf(dx)\) den Differentialgleichungen der Bewegung gemäss) beschrieben werden. Werden die Bahnen so weit fortgeführt, dass das Integral \(R\) in allen einen gleichen Werth hat, dann wird auch die Endcontour von den Bahnen rechtwinklig geschnitten. Dieser, eine Erweiterung des Gauss'schen Theorems über die kürzesten Linien enthaltende, Satz findet sich übrigens, soweit er das Gebiet der reellen Mechanik betrifft, im Wesentlichen bereits in der ``theoretischen Physik von Thomson und Tait Bd. I. \S\S323 u. 324, wo die mechanische Bedeutung der allgemeinen Lösung der Hamilton'schen partiellen Differentialgleichung erörtert wird. Wir erwähnen noch mit dem Verfasser, dass Herr Beltrami für die Geometrie ähnliche Resultate gefunden hat, welche in einer 1869 in den Mem. di Bologna erschienenen Abhandlung veröffentlicht sind. (Siehe F. d. M. I. 196, JFM 01.0196.03).












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