The Rhind Mathematical Papyrus. British Museum 10057 and 10058. I, II (1927, 1929). I: Free translation and commentary by \textit{A. B. Chace} with the assistance of \textit{H. P. Manning}. Bibliography of Egyptian and Babylonian mathematics by \textit{R. C. Archibald}. II: Photographs, transcription, transliteration, literal translation by \textit{A. B. Chace, H. P. Manning}. Bibliography of Egyptian and Babylonian mathematics (Supplement) by \textit{R. C. Archibald}. The mathematical leather roll in the British Museum by \textit{S. R. K. Glanville}. (Q1437697)

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scientific article; zbMATH DE number 2572195
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    The Rhind Mathematical Papyrus. British Museum 10057 and 10058. I, II (1927, 1929). I: Free translation and commentary by \textit{A. B. Chace} with the assistance of \textit{H. P. Manning}. Bibliography of Egyptian and Babylonian mathematics by \textit{R. C. Archibald}. II: Photographs, transcription, transliteration, literal translation by \textit{A. B. Chace, H. P. Manning}. Bibliography of Egyptian and Babylonian mathematics (Supplement) by \textit{R. C. Archibald}. The mathematical leather roll in the British Museum by \textit{S. R. K. Glanville}.
    scientific article; zbMATH DE number 2572195

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      The Rhind Mathematical Papyrus. British Museum 10057 and 10058. I, II (1927, 1929). I: Free translation and commentary by \textit{A. B. Chace} with the assistance of \textit{H. P. Manning}. Bibliography of Egyptian and Babylonian mathematics by \textit{R. C. Archibald}. II: Photographs, transcription, transliteration, literal translation by \textit{A. B. Chace, H. P. Manning}. Bibliography of Egyptian and Babylonian mathematics (Supplement) by \textit{R. C. Archibald}. The mathematical leather roll in the British Museum by \textit{S. R. K. Glanville}. (English)
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      1927
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      Mit diesem monumentalen Werk wurde der berühmte Papyrus zum dritten Male herausgegeben und erklärt. Die noch unvollkommene Erstausgabe von \textit{Eisenlohr} (1877) wurde 1923 durch die vorzügliche Bearbeitung von \textit{Peet} abgelöst. Die Neuausgabe ist vor allem deshalb einzigartig, weil zum ersten Male der Text in einer photographischen Wiedergabe vorliegt. Kommentar und Ausstattung machen den Herausgebern alle Ehre, desgleichen die ausgezeichnete Bibliographie. Der im Jahre 1927 fertiggestellte erste Band enthält als Einleitung einen guten Überblick über die ägyptische Mathematik (Probleme, Methoden und Technik der ägyptischen Mathematik, Maße, Kalender u. a.). Es folgen die freie Übersetzung nebst Einzelinterpretation sowie der Hauptteil der kritischen Bibliographie aus den Jahren 1706-1927 (mit wertvoller Zusammenstellung der erhaltenen Dokumente und mit Registern). Der 1929 erschienene zweite Teil enthält nach einer kurzen und klaren Einführung in die ägyptische Schrift und Sprache die photographische Reproduktion; dann kommt eine faksimileartige Wiedergabe des hieratischen Textes (dem Original entsprechend in Rot und Schwarz) nebst hieroglyphischer Umschrift und der üblichen Transkription sowie eine wörtliche Übersetzung mit philologischen und sachlichen Erläuterungen, und zwar alles so vorzüglich angeordnet, daß man sofort in der Lage ist, jedes einzelne Zeichen herauszugreifen und über jedes Wort Klarheit zu gewinnen. Eine Fortführung der Bibliographie, der Aufsatz über die Lederrolle sowie verschiedene Register und Ergänzungen folgen, so daß ein Werk allerersten Ranges entsteht, auf das jeder künftige Bearbeiter ägyptischer Mathematik -- neben dem von \textit{Peet} -- wird zurückgreifen müssen. Wegen einzelner kleiner Mängel und solcher Fragen, die noch nicht einheitlich beurteilt werden (``falscher Ansatz'', allgemeiner Bruch, Klassifizierung der ``Hau''-Aufgaben, geometrische Terminologie u. a.) möchte ich auf die verschiedenen Besprechungen verweisen; es sei nur noch hervorgehoben, daß \textit{Chace} den richtigen Weg einschlägt, wenn er den mathematischen Kern ohne komplizierte Konstruktionen und in einer der Denkweise der Ägypter angepaßten Weise herauszuschälen sucht, und daß er in der Frage der ``Wissenschaftlichkeit'' zu dem Schluß kommt, daß die ägyptische Mathematik ein bereits über die Bedürfnisse der Praxis hinausgehendes theoretisches Interesse zeigt, was sich allein schon aus dem Vorhandensein bestimmter Methoden ergibt. Alles in allem: ein Meisterwerk, dessen vorzügliche Ausstattung auch dem Verfasser selbst zu danken ist, da er durch seine Generosität einen Verkaufspreis weit unter den Herstellungskosten ermöglichte. Besprechungen: E. J. Dijksterhuis; Euclides 7 (1931), 264-265. T. L. H., Nature 125 (1930), 962-964. O. Neugebauer; Orientalistische Literatur-Zeitung 1931, 20-24. G. Sarton; Isis 14 (1930), 251-255. K. Sethe; Jahresbericht D. M. V. 40 (1931), 62-67 kursiv. D. E. Smith; Bulletin A. M. S. 36 (1930), 166-170. Q. Vetter; Časopis 60 (1931), 133-134. K. Vogel; Archiv f. Geschichte 12 (1930), 414-427. K. Vogel; Archeion 12 (1930), 397-400; 13 (1931), 40-44. H. Wieleitner; Mitteilungen zur Geschichte der Medizin 29 (1930), 141-142.
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      Rhind Mathematical Papyrus
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      Bibliography of Egyptian and Babylonian mathematics
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