Über die Strahlungsreibung in der Quantenmechanik. (Q1446985)
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scientific article; zbMATH DE number 2584534
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über die Strahlungsreibung in der Quantenmechanik. |
scientific article; zbMATH DE number 2584534 |
Statements
Über die Strahlungsreibung in der Quantenmechanik. (English)
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1927
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Bekanntlich ist es bisher nicht gelungen, die Rückwirkung des Eigenfeldes (Abklingen höherer Zustände) in der \textit{Schrödinger}-Gleichung zu berücksichtigen. Verf. vertritt nun die Ansicht, daß dies an sich kein Mangel sei, indem es für die Elementarprozesse selbst keine Strahlungsreibung gebe, und es gelingt ihm, an einem einfachen Beispiele vorzurechnen, wie er sich das Zustandekommen dieses Effektes denkt. Zu dem Zweck betrachtet er \(N\) gleichartige unabhängige Oszillatoren, die alle für \(t = 0\) sich im \(n\)-ten Zustande befinden, wobei \(n\) so groß sein soll, daß die Gesamtenergie \[ E_0 = N\cdot n \cdot h\nu\tag{1} \] gesetzt werden kann. Nach \textit{Heisenberg} kennt man die Übergangswahrscheinlichkeit \(W_{lk}\) vom \(k\)-ten zum \(l\)-ten Zustand: \[ W_{kl} = \begin{cases} 0 & \text{für \(l\neq k-1\)}\\ c\cdot k \equiv W_k & \text{für \(l=k-1\).} \end{cases}\tag{2} \] Demgemäß regelt sich die Verteilung der Oszillatoren auf die verschiedenen Zustände nach den Differentialgleichungen \[ \begin{aligned} \frac{dN_n}{dt} & = - w_n N_n, \\ \frac{dN_{n-1}}{dt} & = w_n N_n - w_{n-1}N_{n-1},\tag{3} \\ \hdotsfor2 \end{aligned} \] mit den Anfangsbedingungen \[ N_n(0) = N; \quad N_k(0)=0, \quad k = 0,1,\ldots,n-1. \] Aus der Lösung \(N_k(t)\), die sich explicite angeben läßt, geht hervor, daß im Laufe der Zeit alle Zustände \(k < n\) besetzt werden, derart, daß für \(t =\infty\) alle Oszillatoren im strahlungslosen Grundzustand angekommen sind. Die emittierte Energie ist offenbar \[ E(t) = \sum_{k=1}^n k\cdot h\nu\cdot N_{n-k}(t).\tag{4} \] Es ergibt sich nach einiger Rechnung die klassische Dämpfungsformel \[ E(t) = E_0(1-e^{-ct}). \tag{5} \] Es ist zu beachten, daß dieses Resultat nicht herausgekommen wäre, wenn man in (3) anstatt der Heisenbergschen andere \(w_k\) eingesetzt hätte.
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