The theory of constructive types. (Principles of logic and mathematics.) Part 1: General principles of logic. Theory of classes and relations. (Q1460159)

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scientific article; zbMATH DE number 2598025
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    English
    The theory of constructive types. (Principles of logic and mathematics.) Part 1: General principles of logic. Theory of classes and relations.
    scientific article; zbMATH DE number 2598025

      Statements

      The theory of constructive types. (Principles of logic and mathematics.) Part 1: General principles of logic. Theory of classes and relations. (English)
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      1923
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      Das Ziel der Arbeit ist der Aufbau von Logik und Mathematik auf dem Weg des Logikkalküls und unter Heranziehung der Typentheorie von Russell und Whitehead, aber unter Verzicht auf das von diesen Autoren benutzte Reduzibilitätsaxiom. Der erste der vier Abschnitte des vorliegenden ersten Teiles enthält eine kritische Prüfung der Methoden der ``Principia Mathematica'': fügt man zur reinen, konstruktiv aufgebauten Typentheorie (``theory of constructive types'') das Reduzibilitätsaxiom, das die Existenz einer im allgemeinen nicht konstruierbaren Funktion postuliert, so können damit Paradoxien von der Art der Richardschen hergestellt werden; unter Zurückweisung bzw. Abschwächung der Argumente, die für die Notwendigkeit jenes Axioms angeführt worden sind, wird daher auf seine Verwendung als Axiom verzichtet und vielmehr untersucht, wie weit man so auf rein konstruktivem -- und freilich bedeutend komplizierterem -- Weg gelangen kann; die Existenz des Kontinuums läßt sich dann nur durch eine besondere Hypothese (gleich dem Auswahlprinzip usw.) sichern, und an die Stelle der üblichen Theorie der Kardinalzahlen tritt eine weit allgemeinere, aus der die gewöhnliche durch Annahme des Reduzibilitätsaxioms (als Hypothese) wiederum erschlossen werden kann. Der zweite Abschnitt entwickelt den für den Logikkalkül erforderlichen Formel- und Regelapparat, der sich eng an den der Principia Mathematica anschließt, aber doch einige wesentliche Abweichungen zeigt; so wird namentlich (im Gegensatz zu den Principia) die Vermeidung jedes der gewöhnlichen Sprache sich bedienenden Beweises erstrebt; die primitiven Grundsätze werden aus den Principia übernommen. Im dritten Abschnitt werden zwar die elementaren Sätze des Logikkalküls unverändert aus den Principia rekapituliert, dagegen die Theorie der scheinbaren Variabeln und der Funktionen vom gleichen Typus auf Grund neuer Definitionen und der oben angeführten Prinzipien aufgebaut. Hieran schließen sich im vierten Abschnitt einige Gruppen von Definitionen, namentlich über Klassen, Relationen und Identität von solchen; es sei hervorgehoben, daß an Stelle der üblichen Leibnizschen Definition der Identität die von Whitehead und Russell übernommen wird und für die die Eigenschaft ``aus \(a = b\) folgt \(f\{a\} = f\{b\}\)'' charakteristisch ist, eine bedeutend weitere Begriffsbildung gesetzt wird.
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