Principles of pure theory of types. (Q1461614)

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scientific article; zbMATH DE number 2600926
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    English
    Principles of pure theory of types.
    scientific article; zbMATH DE number 2600926

      Statements

      Principles of pure theory of types. (English)
      0 references
      1922
      0 references
      Der Aufsatz darf als Einführung in ein umfassenderes Werk gelten, dessen I. Teil unter dem Titel: ``Theory of constructive types'' in den Annales de la société polonaise de mathématique (Krakau 1924) erschienen ist. Der Hauptzweck dieses Werkes ist, ein System der apriorischen Wissenschaften zu konstruieren, welches auf rein logischen Axiomen und Direktiven basiert wäre, ohne irgend etwas über die Existenz von Gegenständen zu entscheiden. Das System ist als eine Verallgemeinerung der Russellschen Typenlehre zu betrachten, indem die Matrizen durch Funktionen eines gegebenen Typus ersetzt sind, der Reduktibilitätssatz aber aus den Axiomen des Systems fortgeschafft ist. Die Mengen sind hier als Urteilsfunktionen einer Veränderlichen eingeführt. Der sog. Extensionssatz, nach welchem zwei Mengen, welche dieselben Elemente enthalten, als identisch gelten dürfen, wurde dadurch vermieden, daß man einfach von extensionalen Funktionen spricht, wodurch keine Einschränkung des Geltungsbereichs des Systems verursacht wird. -- Da in diesem System die Existenz aller induktiven (natürlichen) Zahlen die Existenz des Kontinuums (als Menge gedacht) keineswegs nach sich zieht, eröffnet sich die Möglichkeit, entweder die Existenz des Kontinuums zu postulieren, oder anzunehmen, daß es lauter abzählbare, oder induktive Mengen gibt. Die letztere Annahme, welche dem von Poincaré und Brouwer vertretenen Standpunkte entspricht, dürfte sich als ebenso fruchtbar wie die vorige erweisen, indem gezeigt wird, daß der Begriff des Lebesgueschen Maßes auch in einem auf dieser Annahme basierten Systeme gewonnen werden kann.
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