Sur les fonctions entieres ou méromorphes. (Q1464164)
From MaRDI portal
!
This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use the normal view instead:
scientific article; zbMATH DE number 2604566
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Sur les fonctions entieres ou méromorphes. |
scientific article; zbMATH DE number 2604566 |
Statements
Sur les fonctions entieres ou méromorphes. (English)
0 references
1921
0 references
I. Es sei \(f(z)\) eine ganze Funktion, \(k > 1\) fest, sin \(k\pi = 0\), und man betrachte die Schar \[ f_n(z)=f(z^{k^n});\quad n = 1,2,\ldots \] Ist nun \(C\) ein Kreis um 0 mit dem Radius \(r > 1\) und \(C_k\) der konzentrische mit dem Radius \(r^k\), so existiert im Ringgebiet \((C, C_k)\) mindestens \textit{ein} Punkt \(z_0\), um den die Schar der \(f_n\) nicht normal ist. Beschreibt \(z\) um \(z_0\) einen noch so kleinen Kreis \(\vartheta_0\), und betrachtet man die zugehörigen Gebiete \(\vartheta_0^{(k^n)}\)) mit \(z^{k^n}\) statt \(z\), so nimmt \(f(z)\) in der Gesamtheit aus diesen Gebieten jeden Wert an, mit Ausnahme vielleicht eines einzigen; die gleiche Eigenschaft besteht für jeden Punkt \(z_0^*\) mit \(|z_0^*|=| z_0|\). Die Gesamtheit \(E\) aller Punkte, für die die \(f_n\)-Schar nicht normal ist, besteht aus einem unendlichen System von Kreisen um 0, das bei den Substitutionen \((z|z_k)\) und \((z|z^{\frac 1k})\) invariant ist; \(|z|=1\) gehört zu \(E\). Jedes Ringgebiet \(\varGamma\) um einen zu \(E\) gehörenden Kreis ergibt durch Iteration Gebiete \(\varGamma^{k^n}\), in deren Gesamtheit \(f(z)\) jeden Wert, mit Ausnahme vielleicht eines einzigen, unendlichviele Mal annimmt. Die gleichen Sätze gelten auch für jede meromorphe Funktion mit mindestens einem asymptotischen Wert. II. \(E\) kann unter Umständen die ganze \(z\)-Ebene oder Wenigstens den Teil \(|z|>1\) ausfüllen. Dies gilt für alle ganzen Funktionen mit mindestens einem asymptotischen Wert, sowie für meromorphe Funktionen mit mindestens zwei solchen. III. Analoge Sätze gelten, wenn statt \(z^k\) ein beliebiges festes Polynom \(k\)-ten Grades \(P(z)\) genommen wird; an Stelle der Kreise \(|z| =\) const. treten dann die Kurven \(|\varPhi(z)|=\) const., worin das stets existierende \(\varPhi(z)\) durch \(\varPhi\langle P(z)\rangle = \langle \varPhi(z)\rangle ^k\) definiert ist.
0 references