Remarks on Mr. Wakeford's paper. (Q1464320)

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scientific article; zbMATH DE number 2602732
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    Remarks on Mr. Wakeford's paper.
    scientific article; zbMATH DE number 2602732

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      Remarks on Mr. Wakeford's paper. (English)
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      1922
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      Die erstere Arbeit behandelt die kubische Raumkurven \(C^3\), die sechs gegebene Gerade zu Sehnen besitzen. Dieses schon mehrfach behandelte Problem hängt eng zusammen mit der Cayleyschen Bedingung dafür, daß sieben Gerade einer Fläche vierter Ordnung \(F_4\) angehören. Nach Cremona haben zwei beliebige \(C_3\) zehn Sehnen gemein, und sechs Gerade (allgemeiner Lage) sind gemeinsame Sehnen von sechs \(C_3\). Zugrunde liegen vier windschiefe Raumgerade \(g_i\) (\(i=1\),\dots, 4) nebst ihren beiden Transversalen in einem Raume \(S\). Die durch die \(g\) gehenden kubischen Flächen \(F\) bilden ein Gewebe \(\sum\lambda_iF_i=0\). Man deute die \(\lambda\) als Koordinaten einer Ebene \(E\) in einem Raume \(S'\); die \(E\) sind den \(F\) projektiv zugeordnet. Insbesondere entspricht einem Bündel \((F, F')\) ein Ebenenbüschel \((E,E')\), und damit die Restkurve \(C_3(F, F')\) einer Geraden \((E, E')\) in \(S'\). Jede der vier Geraden \(g\) ist eine Sehne der \(C_3\), und umgekehrt kann man von irgendeiner \(C_3\) mit vier beliebigen Sehnen \(g_i\) ausgehen. Eine \(F\), die die vier \(g\) enthält, aber nicht die \(C_3\), trifft letztere in einem einzigen Restpunkt. Da ein Netz von \(F\) durch einen einzigen Punkt in \(S\) bestimmt wird, so entspricht umgekehrt wieder einer Geraden in \(S\) eine \(C_3\) in \(S'\) und einer Ebene eine \(F'\). Es gibt 4 Gerade \(g_i\) in \(S'\), Sehnen aller \(C_3\) deren Bilder Gerade in \(S\) sind. Somit besteht eine einfache symmetrische birationale Verwandtschaft \(T\) zwischen den Räumen \(S\) und \(S'\); wechselseitig entsprechen sich Punkte und Punkte, Gerade und \(C_3\) (je mit 4 gegebenen Sehnen); Ebenen und \(F\) (je mit 4 festen Geraden). Hieraus folgt u. a. sofort der bekannte Satz, daß wenn eine \(C_3\) mit vier gegebenen Geraden als Tangenten existiert, so auch eine \(\infty^1\)-Schar solcher \(C_3\). Durch eine einfache Methode läßt sich eine \(C_3\) auf eine andere, \(C_3'\), abbilden. Man projiziere die \(C_3\) von einem ihrer Punkte aus auf einen Kegelschnitt \(C_2\) einer Ebene \(\varPi\). Dann besteht eine projektive Korrespondenz zwischen den Sehnen der \(C_3\) und den Geraden in \(\varPi\). Die Sehnen der \(C_3\), die die zweite Kurve \(C_3'\) treffen, projizieren sich in die Tangenten einer rationalen Kurve 6. Klasse \(\varrho_6\); so oft \(C_3\) und \(C_3'\) einen Punkt gemein haben, sondert sich dieser von der \(\varrho_6\) ab. Den 10 Doppeltangenten der \(\varrho_6\) entsprechen dann die 10 gemeinsamen Sehnen der \(C_3\) und \(C_3'\). Man nehme jetzt 4 der 10 gemeinsamen Sehnen als die Geraden \(g_i\) und wende die obige Transformation \(T\) an. Die 6 Restsehnen gehen dadurch über in 6 \(C_3\). Daraus folgt sofort der Cremonasche Satz, daß 6 \(C_3\) existieren, die 6 beliebig gegebene windschiefe Gerade zu Sehnen besitzen, und analog gilt das Dualistische. Eine zweite Art der Abbildung zwischen \(C_3\) und \(C_3'\) stützt sich auf die Sehnen der \(C_3\), die in einer Schmiegungsebene der \(C_3'\) liegen. Man gelangt wieder zu einer ebenen Kurve sechster Klasse \(\gamma_6\) als Enveloppe, die aber nicht mehr rational ist, und deren Ausartungen wesentlich in Betracht kommen. Einer Doppeltangente der \(\gamma_6\) entspricht eine ``Sehnenachse'', d. i. eine Sehne der \(C_3'\), die zugleich Achse der \(C_3'\) ist. Besonders wichtig ist der Fall, wo solcher Sehnenachsen eine unendliche Schar existiert, wobei drei Fallunterscheidungen Platz greifen. Nunmehr werden die sechs Geraden \(g\) nebst ihren \(C_3\)-Bildern weiter verfolgt; man gelangt zu einer ausgezeichneten repräsentierenden \(C_4\) im \(S_4\). Manche Ergebnisse lassen sich einfacher durch Betrachtung von Flächen vierter Ordnung \(F_4\) ableiten, die die sechs Geraden und eine oder mehrere der \(C_3\) enthalten. Im Mittelpunkt steht dann ein Büschel von \(F_4\), dessen Grundkurve aus den sechs \(g\), aus drei \(C_3\) und damit noch einer weiteren Geraden besteht. Endlich wird noch auf das Cayleysche ``Problem der sieben Geraden'' eingegangen. Eine \(F_4\) kann nicht sieben beliebige Gerade enthalten. Sind sechs der Geraden gegeben, so erfüllt die siebente einen Komplex vierten Grades, der näher untersucht wird. Es zeigt sich, daß wenn sieben Gerade einer \(F_4\) angehören, so auch einer Fläche vierter Klasse \(\varPhi_4\). Die Figur steht einmal im engen Zusammenhange mit der früheren, andererseits mit der einer Doppelsechs einer \(F_3\). Die vorstehend skizzierte Arbeit von Wakeford ist reich an eigenartigen Gedanken, die Beweise werden aber oft mehr angedeutet, als ausgeführt, und der Verf. hat ersichtlich nur wenig Kenntnis von der einschlägigen reichen Literatur. Baker hat es daher unternommen, eine ansehnliche Reihe von Ergänzungen zu liefern, teils literarhistorischer, teils eigener Art. Zu den letzteren gehört zunächst die weitere Verfolgung einer speziellen birationalen Raumtransformation, die schon bei Hesse, Cremona, Noether und Cayley vorkommt. Sodann die beiden Cremonaschen Sätze, daß zwei \(C_3\) zehn gemeinsame Sehnen besitzen, und daß sechs Gerade Sehnen von sechs \(C_3\) sind. Weiter die Beziehungen zwischen diesen sechs \(C_3\) und den sechs \(\varGamma_3\), die jene Geraden zu Achsen haben. Auch das obige Cayleysche Problem der sieben Geraden erfährt so eine neue Beleuchtung. Alle diese Beziehungen sind organisch verknüpft mit der Reyeschen Apolaritätstheorie. Zur Ableitung von Anzahlen wird auch das Korrespondenzprinzip herangezogen. Am einfachsten geht man von vier linear unabhängigen \(F_2\) aus; ihnen stehen apolar sechs linear unabhängige \(\varPhi_2\) gegenüber. Im Gewebe der \(F_2\) befinden sich \(\infty^2\) Kegel und eine endliche Anzahl von Ebenenpaaren, in der linearen Schar der \(\varPhi_2\) \(\infty^4\) Kegel und \(\infty^2\) Punktepaare, die zu den obigen in mannigfaltigen Beziehungen stehen. Im besonderen liegen die Schnittachsen der ersteren Ebenenpaare auf einer \(F_4\), und umgekehrt ist jede Gerade der \(F_4\) eine solche Schnittachse. Zur näheren Bestimmung dieser Ebenenpaare beachte man, daß zwei \(\varGamma_3\) existieren, die zum Gewebe der \(F_2\) apolar sind. Die zehn gemeinsamen Achsen der beiden \(\varGamma_3\) sind dann die obigen, als Schnittachsen von zehn Ebenenpaaren. Die beiden \(\varGamma_3\) lassen sich noch einfacher auf einem anderen Wege gewinnen. Sind dualistisch vier Gerade gegeben, deren jede eine Involution von Punktepaaren trägt, so gibt es zwei \(C_3\), die jene Geraden so als Sehnen besitzen, daß ihre Treffpunkte je der Involution angehören. Die obige \(F_4\) enthält noch zehn \(C_3\), jede als Ort der Punkte, die zu den Punkten einer der zehn Geraden konjugiert sind in bezug auf irgendein Netz des \(F_2\)-Gewebes. Die \(F_4\) ist dann bereits bestimmt durch sechs der Geraden und vier der \(C_3\), die jene zu Sehnen haben. Hier greift auch die andere Kfg. von sechs Geraden ein, die eine gemeinsame Transversale besitzen. Die Ebenen der diese sieben Geraden treffenden Kegelschnitte umhüllen eine \(\varGamma_3\) mit den sechs Geraden als Achsen. Es mag an diesen Stichproben aus der vielverzweigten Summe ergänzender Bemerkungen genügen. Der Kef. möchte noch auf seine Apolaritätsschrat, vgl. F. d. M. 15, 510 (JFM 15.0510.*), 1883, hinweisen. Dort ist das Zentralproblem der sechs \(C_3\) mit sechs gegebenen Sehnen mit binärinvariantentheoretischen Hilfsmitteln von apolarem Standpunkt aus in einfacher, durchsichtiger und umfassender Weise behandelt.
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