Sur quelques questions de minimum, relatives aux courbes orbiformes, et sur leurs rapports avec le calcul des variations. (Q1464575)
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scientific article; zbMATH DE number 2603029
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur quelques questions de minimum, relatives aux courbes orbiformes, et sur leurs rapports avec le calcul des variations. |
scientific article; zbMATH DE number 2603029 |
Statements
Sur quelques questions de minimum, relatives aux courbes orbiformes, et sur leurs rapports avec le calcul des variations. (English)
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1921
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Nach einem Satz von H.~Jung (J. für Math. 129, 137), den R.~Bricard (Nouv. Ann. 1914) wiedergefunden hat, hat die kleinste Kreisscheibe, mit der eine beliebige Menge vom Durchmesser 1 (d. h. die obere Grenze der gegenseitigen Entfernungen der Punkte der Menge ist = 1) bedeckt werden kann, den Radius \(R=\dfrac1{\sqrt3}\). Verf. verweist hier auf einige allgemeinere, z. T. recht schwierige Fragestellungen verwandter Art, z. B. auf die Frage nach der ``Deckfigur'' von kleinstem Inhalte oder von kleinstem Umfange (vgl. J.~Pál, Danske Vidensk. Selskab. Mat. fys. 3, 1920; F. d. M. 47, 684 (JFM 47.0684.*)). Besonders bemerkenswert ist aber der folgende Satz, wodurch die Jung-Bricardsche Aufgabe mit den sog. Tschebyscheffschen Approximationen in Verbindung gebracht wird: Es sei \(p(\varphi)\) die Stützgeradenfunktion einer geschlossenen konvexen Kurve vom Durchmesser 1 und \(g(\varphi)=A\cos\varphi+B\sin\varphi+C\) das trigonometrische Polynom erster Ordnung, für welches \[ \operatornamewithlimits{Max}_{0\leqq\varphi\leqq2\pi}|p(\varphi)-g(\varphi)|=M \] möglichst klein, \(M=M_0\) ist. Dann ist \(M_0=1-\dfrac C2\). Auf diesem Wege ergibt sich ein neuer Beweis des Jungschen Satzes.
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