Nadere opmerkingen omtrent de oplossingen der veldvergelijkingen van \textit{Einstein}'s gravitatie theorie. (Weitere Bemerkungen über die Lösungen der Feldgleichungen von \textit{Einstein}s Theorie der Gravitation.). (Q1471709)
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scientific article; zbMATH DE number 2614087
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| English | Nadere opmerkingen omtrent de oplossingen der veldvergelijkingen van \textit{Einstein}'s gravitatie theorie. (Weitere Bemerkungen über die Lösungen der Feldgleichungen von \textit{Einstein}s Theorie der Gravitation.). |
scientific article; zbMATH DE number 2614087 |
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Nadere opmerkingen omtrent de oplossingen der veldvergelijkingen van \textit{Einstein}'s gravitatie theorie. (Weitere Bemerkungen über die Lösungen der Feldgleichungen von \textit{Einstein}s Theorie der Gravitation.). (English)
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1918
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Gegen die kosmologische Lösung B \textit{de Sitters} (s. vorstehende Referate) hat \textit{Einstein} (Berl. Ber. 1918, 270) den Einwand erhoben, daß\ sie eine wesentliche Singularität auf der Kugel \(r=\frac \pi 2R\) enthält, weil dort \(g_{44}=\cos^2 \frac rR\) Null wird, was durch keine Koordinatenwahl zu beseitigen wäre. Infolgedessen würden dort die Naturgesetze nicht gelten, und es muß\ daher die Fläche \(r=\frac \pi 2R\) ausgeschlossen werden. Daher gilt \textit{de Sitters} Lösung B nicht im ganzen Raum, was nach \textit{Einstein} vorauszusehen ist; denn nach einem von \textit{Einstein} aufgestellten Gesetz soll es kein \(g_{ik}\)-Feld geben ohne Materie, die es erzeugt; dieser Grundsatz wäre aber verletzt, wenn die Lösung B, bei der bekanntlich (s. die vorigen Referate) die Welt massenleer ist, für den ganzen Raum Geltung haben wurde. Das Verhalten von \(g_{44} \to 0\) für \(r=\frac \pi 2R\) scheint vielmehr nach \textit{Einstein} anzudeuten, daß\ auf der Fläche \(r=\frac \pi 2R\) eine Flächenbelegung von Materie existiert, wie dies die Analogie mit dem Einkörperproblem (\(g_{44} = 1-\frac \alpha r \to 0\) für \(r \to \alpha\), d. h. in der unmittelbaren Umgebung des Massenpunktes) nahelegt. Darauf antwortet \textit{de Sitter}, daß\ uns die Singularität auf der Fläche \(r=\frac \pi 2R\) (der Grenzkugel der elliptischen Welt) nicht zu bekümmern brauche, da diese physikalisch im Unendlichen liege, weil die Zeit, die das Licht bis dahin brauche, unendlich sei; für die Darstellung der Welt im ``Endlichen'' sei daher B gleichwohl zu gebrauchen. Ein zweiter Einwand, den \textit{Klein} in einem Briefe an \textit{de Sitter} erhoben hat, und der sich auf die Einseitigkeit (im Sinne der Analysis situs) der elliptischen Ebene bezieht, besagt: Es ist möglich, auf einem geschlossenen Wege den Richtungssinn einer Weltlinie umzukehren, Vergangenheit und Zukunft zu vertauschen. Darauf erwidert \textit{de Sitter}, daß\ dieser Weg notwendig die Grenzkugel \(r=\frac \pi 2 R\) passieren müßte, was wieder nur in unendlich langer Zeit erfolgen kann; daher berührt dieses Argument nicht die physikalische Wirklichkeit. (Anm. d. Ref.: Der obige \textit{Einstein}sche Einwand ist von \textit{H. Weyl}, Physik. Zs. 1919, 31, näher ausgeführt worden; es ergibt sich, daß\ die \textit{de Sitter}sche Welt tatsächlich erzeugt wird, wenn man etwa zwischen \(r=r_0\) und \(r_1 \leqq \frac \pi 2R\) inkompressible Flüssigkeit mit homogener Dichte annimmt. Dann gilt im Innenraum \(0 < r < r_0\) die \textit{de Sitter}sche Lösung B unter Zugrundelegung der kosmologischen Gleichungen \textit{Einstein}'s mit \(\lambda=\frac{3}{R^2}\); \(g_{44}\) wird hierbei selbstredend für \(0 < r < r_0\) nirgends Null, für \(r_0 < r < r_1\) nur in der äußersten Entfernung \(r = r_1\). Geht man zur Grenze \(r_0=r_1\) über, läßt also die Flüssigkeitsschale ins Flächenhafte zusammenschrumpfen, so ergibt sich eine endliche restierende Dichte der Flüssigkeit; damit ist gezeigt, daß\ die \textit{de Sitter}-Welt B tatsächlich dem Innenraum einer flächenhaft belegten Grenzkugel entspricht. Weiter ist ein Aufsatz von \textit{F. Klein}, Gött. Nachr. 1918, 394 (Ref. auf S. 1308) zu erwähnen; \textit{Klein} benutzt einen fünfdimensionalen pseudoeuklidischen Raum, in dem eine vierdimensionale Hypersphäre eingebettet liegt. Um von den fünf symmetrischen Koordinaten zur üblichen Raumzeitmessung in vier Koordinaten überzugehen, definiert er eine Zeit, wie folgt: Es werden irgend zwei vierdimensionale Tangentialhyperräume an die Hypersphäre gelegt; sie schneiden sich in einem dreidimensionalen Raume, welcher mit der Hypersphäre eine zweidimensionale Fläche, die sogenannte Doppelschneide, gemein hat. Jeder Tangentialhyperraum schneidet aus der Hypersphäre ein dreidimensionales Gebiet aus, beide zusammen bilden einen Doppelkeil, dessen Schneide die erwähnte Doppelschneide ist. Wählt man nun einen dritten vierdimensionalen Hyperraum aus dem Büschel, das von beiden Tangentialhyperräumen gebildet wird, und ebenso irgend einen vierten, so bilden diese vier zusammen ein Doppelverhältnis, dessen Logarithmus der einzuführenden Zeit proportional ist. Wie man sieht, versagt diese Definition auf der dem Büschel gemeinsamen Doppelschneide von Punkten der Hypersphäre, während alle übrigen Punkte der Hypersphäre lückenlos auf die \textit{de Sitter}sche Welt abzubilden sind. Dieses Versagen ist der Grund der scheinbaren Singularität auf der Fläche \(r=\frac \pi 2R\), welche der Doppelschneide entspricht. Diese Singularität wird weggeschafft, wenn man von irgend 2 anderen Tangentialhyperräumen ausgeht. Somit ist nach \textit{Klein} die Fläche \(r=\frac \pi 2R\) auszuschließen, wenngleich es sich hier sozusagen nur um eine außerwesentliche, durch Transformation zu beseitigende Singularität handelt. Hierzu bemerkt \textit{Weyl} in der 4. Auflage S. 256 seines Buches Raum- Zeit-Materie, daß\ die \textit{de Sitter}sche Welt dann keine statische sein könne, indem die Zeit nach \textit{Klein} jeweils nur für ein begrenztes. Gebiet definiert werden darf, das an die Grenzkugel nicht heranreicht; somit ist ein \(ds^2\), das für die \textit{ganze} Welt gelten soll, nur in einer Form möglich, bei der die Koeffizienten von der Zeit abhängen. Diese Welt könne aber ohne Widerspruch mit den Naturgesetzen massenleer sein, da \(g_{44} \neq 0\) bleibt. Macht man diesen Vorbehalt nicht, so bleibt nach \textit{Weyl} nur die flächenhafte Belegung der Grenzkugel, d. h. die Einführung eines ``Massenhorizonts'' übrig, um im Innern die \textit{de Sitter}sche Welt zu erhalten.)
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