On orthogonal basis for theta functions in three variables (Q1473708)

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scientific article; zbMATH DE number 2617031
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    English
    On orthogonal basis for theta functions in three variables
    scientific article; zbMATH DE number 2617031

      Statements

      On orthogonal basis for theta functions in three variables (English)
      0 references
      1914
      0 references
      Durch \textit{Weber} und \textit{Caspary} ist (vgl. das vom Referenten verfaßte Lehrb. d. Thetaf. S. 344) auf die Übereinstimmung der im Falle \(p = 2\) bestehenden Thetarelationen mit den zwischen den Koeffizienten einer orthogonalen Substitution bestehenden Gleichungen hingewiesen worden. Man kann nämlich die 16 Koeffizienten eines orthogonalen Systems von vier Reihen 16 Produkten von je zwei Thetafunktionen gleichsetzen, und es ergeben dann die bekannten Beziehungen zwischen jenen die wesentlichen Thetarelationen und zwar in ihrer einfachsten Form. Für höheres \(p\) wäre es von groß\ em praktischen Werte, wenn es gelingen würde, die weit zahlreicheren Thetarelationen, die im Falle \(p = 2\) noch in einer Tabelle von mäßigem Umfange zusammengestellt werden können, etwa in der Weise zusammenzufassen, daß\ man die 64 Koeffizienten eines orthogonalen Systems von 8 Reihen 64 Produkten von je zwei Thetafunktionen von drei Variablen gleichsetzt. Wie aber aus der Form der Thetarelationen im Falle \(p = 3\) ersichtlich ist, kann dies nicht, wie im Falle \(p = 2,\) in der Weise geschehen, daß\ in diesem Schema alle 64 Thetafunktionen und jede einmal auftritt (vgl. \textit{M. Krause,} [Arch. der Math. u. Phys. (3) 1, 64--68 (1901; JFM 32.0459.01)]. Dies bringt den Nachteil mit sich, daß\ nunmehr auch nicht alle Thetarelationen aus einem einzigen Schema abgeleitet werden können; aber das würde, falls die Anzahl der nötigen verschiedenen Schemata nicht groß\ ist, das Verfahren nicht unbrauchbar machen, wenn nur, und das ist die Hauptsache, die Thetarelationen in ihrer einfachsten Form erhalten werden. Aber gerade dieser Anforderung trägt die vorliegende Abhandlung \textit{Jahnkes} gar nicht Rechnung; denn wenn er jeden der 64 Koeffizienten eines orthogonalen Systems einer Summe von vier Thetaprodukten gleichsetzt, so geben die zwischen ihnen bestehenden Gleichungen Thetarelationen von je 128 Gliedern und damit ist demjenigen, der mit den Thetafunktionen rechnen will, gar nicht gedient.
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