Caractères généraux des actions entre molécules. (Q1478221)

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scientific article; zbMATH DE number 2623203
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    Caractères généraux des actions entre molécules.
    scientific article; zbMATH DE number 2623203

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      Caractères généraux des actions entre molécules. (English)
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      1913
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      ``Seit \textit{Kirchhoff} und \textit{Bunsen} sind die Physiker nicht mehr in Unwissenheit darüber, daß\ eine Molekel oder ein Atom eine große Zahl innerer Freiheiten bedingt, und in dieser Hinsicht macht es wenig aus, ob man sie ausschließlich als mechanisch wie ehedem voraussetzt oder hauptsächlich als elektromagnetisch. Von Bedeutung ist die Existenz einer ganzen Klasse von Erscheinungen, die besonders von der Existenz der ganzen Molekel abhängen, ohne daß\ man sie in Atome oder in Elektronen zerbricht. Mit diesen Erscheinungen will ich mich in einer Reihe von Abhandlungen beschäftigen, in denen die Vorlesungen zusammengefaßt werden sollen, die ich seit mehreren Jahren, vornehmlich seit 1907, im Collège de France gehalten habe. Wie in den meisten meiner andern Untersuchungen werde ich hier von den allgemeinsten Begriffen ausgehen, welche die bekannten Erscheinungen uns aufdrängen, und ich werde möglichst genau ihre theoretischen Folgen prüfen; gelegentlich werde ich die Analogien mit der Wirklichkeit erwähnen. Wenn diese Analogien sich als durchaus gut erweisen, so darf man an zahlische Vergleichungen denken. Ich werde aber nicht den Versuch machen, Theorie und Experimente durch Beweisgründe jüngster Überlegungen gewaltsam in Einklang zu bringen. Gerade das Entgegengesetzte geschieht vom Gesichtspunkte der meisten Abhandlungen aus der physikalischen Chemie, wo jeder Gesetze aufstellt, zufrieden mit einer mäßigen Übereinstimmung zwischen guten Messungen und den summarischsten theoretischen Einfällen, oder zwischen recht sachgemäßen Theorien und Messungen von unzulänglicher Schärfe.\(\dots\) Während andere scharfe, versuchliche Beweisstücke anhäufen, habe ich mir die Aufgabe gestellt, zu ergründen, welche Hülfsmittel eine kleine Zahl einfacher Hypothesen zur Erklärung der bekannten Erscheinungen liefern, welche unbekannten Erscheinungen sie uns ahnen lassen, und zwar so, daß\ immer klar ersichtlich wird, wovon die erhaltenen Resultate abhängen. Dies ermöglicht es, leicht aufzuspüren, wo, wenn nicht wie die anfänglichen Hypothesen überarbeitet werden müssen, um eine bessere Übereinstimmung zwischen ihren Folgen und den Tatsachen zu haben.'' In dem ersten vorliegenden Artikel werden nach einer allgemeinen Einleitung die bisher aufgestellten Hypothesen über die Molekeln und über die gegenseitigen Aktionen der Molekeln erörtert. Der allgemeine Verlauf der molekularen Aktionen wird nach den über sie bekannten Tatsachen durch eine Kurve veranschaulicht, und dann werden mehrere Formeln aufgestellt, die an der Grenze in das \textit{Newton} sche Gravitationsgesetz übergehen, so z. B. : \[ (1) \quad F = - \frac 1{r^2} Gmm' e^{\frac {\alpha}r}, \] wo \( G = 6,7. 10^{-8}, \alpha >0,\) oder komplizierter: \[ (2) \quad F=-\frac 1{r^2} Gmm' e^{\frac \alpha{r}} \frac { e^{\frac \alpha{r}}-e^{\frac \alpha\alpha} }{ 1-e^{\frac \alpha{a}} }, \] oder aber: \[ (3)\quad F=-\frac {Gmm'}{\alpha} \left\{ \frac {c}{r^2} - e^{\alpha/(r-b)} \left[ \frac {c}{r^2} - \left( 1-\frac cr \right) \right] \frac {\alpha}{(r-b)^2}\right\}. \] Für das letzte Gesetz werden bei Annahme von Zahlenwerten der Konstanten Tabellen der Energie mitgeteilt. Unter Hinweis auf die Verschiedenartigkeit des Baues der Molekeln erklärt der Verf. die Auswertung des Molekularvolumens durch Addition der Atomvolumina für durchaus falsch.``Die Form des neutralen Bereiches und daher auch die Kristallform kann in ziemlich direkter Beziehung zu der Konstitution der Molekel in Valenzen stehen; aber das Molekularvolumen hängt außerdem noch von der Natur der Atome ab.''
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