Die Mathematik im Altertum und im Mittelalter. (Q1479082)
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scientific article; zbMATH DE number 2624158
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Die Mathematik im Altertum und im Mittelalter. |
scientific article; zbMATH DE number 2624158 |
Statements
Die Mathematik im Altertum und im Mittelalter. (English)
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1912
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Der Artikel ist die erste Lieferung aus dem Bande ``Die mathematischen Wissenschaften, unter Leitung von F. Klein'' in dem dritten Teil der ``Kultur der Gegenwart, ihre Entwicklung und ihre Ziele'', der Mathematik, Naturwissenschaften, Medizin umfaßt. Der die Mathematik enthaltende Band soll die Artikel bringen: 1. \textit{A. Voß}. Die Beziehungen der Mathematik zur allgemeinen Kultur. 2. \textit{A. Voß}. Mathematik und Philosophie. 3. \textit{H. G. Zeuthen}. Die Mathematik im Altertum und Mittelalter. 4. \textit{P. Stäckel}. Die Mathematik im 16., 17. und 18. Jahrhundert. 5. \textit{N. N.} Die Mathematik der Neuzeit. 6. \textit{H. E. Timerding}. Der mathematische Unterricht. \textit{F. Klein} erläutert den Plan in folgenden Worten: Nr. 1 gibt eine erste Orientierung über das Wesen der mathematischen Wissenschaft, die als solche jedem Gebildeten verständlich sein will. Sodann werden in Nr. 2 und 6 Fragen herausgegriffen, die zwar nicht ohne tiefergehende Fachkenntnisse voll erfaßt werden können, aber doch sozusagen an das natürliche Interesse auch des Nichtmathematikers anknüpfen. Bleibt für Nr. 3, 4, 5 die schwierige Aufgabe, von dem besonderen Inhalt der mathematischen Wissenschaft, ohne irgend in Einzelheiten einzugehen, eine allgemeine Übersicht zu geben. Eine systematische Darstellung schien hier von vornherein unmöglich; wir versuchen vielmehr, den Gegenstand dem allgemeinen Denken dadurch näher zu bringen, daß wir die großen Züge der historischen Entwicklung schildern. Die vorliegende erste Lieferung (Nr. 3 der obigen Übersicht) enthält drei Abschnitte. I. Entstehung und Entwicklung der Zahlen und des Rechnens. 1. Primitive Zahlenbildung. Zahlensysteme. 2. Primitives und mechanisches Rechnen. 3. Schriftliche Wiedergabe der ganzen Zahlen und Brüche und deren Benutzung zum Rechnen. 4. Anwendung des Zahlenrechnens. II. Entstehung der Geometrie; die Mathematik der Griechen. 1. Wahrnehmungsgeometrie. 2. Von der Entstehung des elementargeometrischen Systems der Griechen (500-300 v. Chr.). 3. Angewandte Mathematik bei den Griechen. 4. Die Blütezeit der alexandrinischen Mathematik (300 bis gegen 100 v. Chr.). 5. Mathematik und Astronomie; Trigonometrie. III. Verfall und Wiederaufnahme der griechischen Mathematik. 1. Verfall der griechischen Mathematik. 2. Die jüngere indische und chinesische Mathematik. 3. Die arabische Mathematik. 4. Westeuropäische Mathematik im Mittelalter. -- Literatur. Die Darstellung entspricht dem Zwecke des ganzen Werkes insofern, als der Verf. bemüht ist, seinen Gegenstand unter dem Gesichtspunkte des allgemeinen Denkens der Menschheit zu betrachten und auf die gemeinschaftlichen Beziehungen der Völker hinzuweisen. Trotz der Beschränkung des Umfanges ist es dem Verf. gelungen, einen angenehm lesbaren Beitrag zur Geschichte der Mathematik zu liefern, der in klarer Weise die großen Züge der Entwicklung vor Augen führt. Eine ausführliche Rezension gibt \textit{G. Eneström} in Bibl. Math. (3) 13, 179-487.
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