Die Gesetze des Stoßes in der \textit{Lorentz-Einstein}schen Relativtheorie. (Q1485219)
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scientific article; zbMATH DE number 2631053
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Die Gesetze des Stoßes in der \textit{Lorentz-Einstein}schen Relativtheorie. |
scientific article; zbMATH DE number 2631053 |
Statements
Die Gesetze des Stoßes in der \textit{Lorentz-Einstein}schen Relativtheorie. (English)
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1911
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Es seien: \(m\) die Ruhemasse eines Punktes, \(u\) seine Geschwindigkeit, \(m{\mathfrak x}\) sein Impuls, \(L\) seine lebendige Kraft, so ist \[ (1)\quad {\mathfrak x}=\frac{u}{\sqrt{1-u^2/c^2}},\quad L=\frac{mc^2}{\sqrt{1-u^2/c^2}}. \] Für die beiden einander stoßenden Punkte seien die bezüglichen Größen durch die Zeiger 1 und 2 unterschieden, für den Zustand nach dem Stoße durch zugefügte Akzente. Die Bewegung erfolge in der \(z\)-Achse eines ruhenden Koordinatensystems. Durch Anwendung der Prinzipien von der Erhaltung der Bewegungsgröße und der lebendigen Kraft folgen die Gleichungen \[ (2)\quad m_1{\mathfrak x}_1 + m_2{\mathfrak x}_2 = m_1{\mathfrak x}_1' + m_2{\mathfrak x}_2',\quad L_1+L_2=L_1'+L_2'. \] Setzt man \(u/c={\mathfrak{ Tg}}\,\eta\), so wird aus (1) \({\mathfrak x}=c\,{\mathfrak{Sin}}\,\eta\), \(L=mc^2\,{\mathfrak{Cos}}\,\eta\), und die Gleichungen (2) gehen über in \[ (4)\quad \begin{cases} m_1{\mathfrak{Sin}}\,\eta_1+m_2\,{\mathfrak{Sin}}\, \eta_2=m_1{\mathfrak{Sin}}\,\eta_1' +m_2\,{\mathfrak{Sin}}\,\eta_2', \\ m_1{\mathfrak{Cos}}\,\eta_1+m_2\,{\mathfrak{Cos}}\,\eta_2=m_1{\mathfrak{Cos}}\, \eta_1'+m_2\,{\mathfrak{Cos}}\,\eta_2'. \end{cases} \] Durch Auflösung von (4) folgt \[ (5)\quad \begin{cases} \eta_1'=2\zeta-\eta_1,\quad \eta_2'=2\zeta-\eta_2, \\ {\mathfrak{Tg}}\, \zeta=\frac{ m_1{\mathfrak{Sin}}\,\eta_1 + m_2\,{\mathfrak{Sin}}\,\eta_2}{ m_1{\mathfrak{Cos}}\,\eta_1+m_2\,{\mathfrak{Cos}}\,\eta_2}. \end{cases} \] Aus (5) lassen sich nun \(u_1'\) und \(u_2'\) leicht explizit finden. Sind \(u_1\) und \(u_2\) klein gegen \(c\), so erhält man hieraus die bekannten Formeln des Stoßes. Außer diesem Wege zur Aufstellung der Formeln zeigt der Verf. einen anderen, der auf der Benutzung der von H. \textit{Poincaré} entdeckten Analogie zwischen der relativ theoretischen Physik und der Invariantentheorie des hyperbolischen vierdimensionalen Raumes mit den reellen Koordinaten \(x,y,z\) und \(l=ct\) beruht.
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