Sulle trasformazioni birazionali nello spazio. (Q1490230)

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scientific article; zbMATH DE number 2638554
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    Sulle trasformazioni birazionali nello spazio.
    scientific article; zbMATH DE number 2638554

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      Sulle trasformazioni birazionali nello spazio. (English)
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      1909
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      Die Theorie der birationalen Transformationen im Raume ist noch nicht so vollständig erforscht worden wie in der Ebene. Es fehlt das Analogen des \textit{Noether}schen Theorems über die erzeugenden Transformationen der \textit{Cremona}schen Gruppe in der Ebene, nach welchem jede birationale Transformation in der Ebene das Produkt einer endlichen Anzahl quadratischer Transformationen ist. Außerdem sind die bisher bekannten Methoden im allgemeinen auf Transformationen höherer Ordnung nicht anwendbar. Sie haben zur Erforschung der Transformationen gedient, die bei den Oberflächen zweiter und dritter Ordnung und einigen Typen von Transformationen höherer Ordnung angestellt sind. In sehr vielen Fällen gelingt es nun, Kriterien zur Entscheidung über die Existenz oder die Nichtexistenz gewisser homaloidischer Systeme aufzustellen, indem man auf zwei Theoreme zurückgreift, die von \textit{Castelnuovo} mitgeteilt sind. Das erste dieser Theoreme lautet: (I) Für ein homaloidisches System fehlen die adjungierten Oberflächen aller Indizes \((h=1, 2,3,...)\) [oder die Oberflächen der Ordnung \(\mu-4h\), welche mit der Vielfachheit \(i-h\) (oder Null) durch jede \(i\)-fache Fundamentalkurve und mit der Vielfachheit \(\alpha-2h\) (oder Null) durch jeden \(\alpha\)-fachen Fundamentalpunkt des gegebenen homaloidischen Systems gehen. -- Indem man nun die sukzessiven adjungierten Oberflächen prüft und fordert, daß sie nicht existieren, kann man Grenzen für die Vielfachheit einer Fundamentalkurve oder eines Fundamentalpunktes bestimmen (vgl. \textit{Castelnunovo}, Torino Atti 36, 861-864; F. d. M. 32, 675, 1901, JFM 32.0675.03) und gelangt zu dem zweiten der besagten Theoreme: (II) Jedes homaloidische System von der Ordnung \(\mu=4k\) besitzt sicher a) entweder eine Fundamentalkurve von der Vielfachheit \(i\geqq k+1\) und von der Ordnung \(\leqq 15\), oder b) einen Fundamentalpunkt von der Vielfachheit \(\alpha\geqq 2k+1\). -- Ähnliche Sätze finden statt in den Fällen \(\mu=4k+1, 4k+2, 4k+3\). Nach derselben Methode fortschreitend, kann man in vielen Fällen Grenzen für die Vielfachheit anderer Kurven und anderer Fundamentalpunkte bestimmen und so die Natur der Transformation feststellen. Der Zweck der gegenwärtigen Arbeit ist nun die Feststellung dieser Grenzen und der Nachweis, daß die dargelegte Methode zu vielen Anwendungen sich eignet. In dem ersten Teile werden nach dem Beweise der Invarianz der adjungierten Oberflächen bei einer birationalen Transformation die beiden Theoreme (I) und (II) bewiesen. In dem zweiten Teile werden die Transformationen vom Typus a) bewiesen und im besonderen solche, bei denen die Fundamentalkurve größter Vielfachheit (1) eine ebene Kurve, (2) eine auf einer Quadrik liegende Kurve, (3) eine auf einer kubischen Oberfläche liegende Kurve ist, und es werden Grenzen für die Vielfachheiten anderer Fundamentalkurven und -punkte bestimmt. Der dritte Teil der Arbeit ist Transformationen vom Typus b) gewidmet, und es wird folgendes bewiesen: Eine birationale Transformation vom Typus b) besitzt entweder fundamentale Geraden, die von dem Fundamentalpunkte \(F\) höherer Vielfachheit ausgehen, oder sie ist eine Transformation, welche als Fundamentalkurve größter Vielfachheit eine auf einer Kegelfläche mit der Spitze \(F\) so gezeichnete Kurve besitzt, daß sie die Erzeugenden außerhalb \(F\) in einem einzigen Punkte trifft. Dann werden im besonderen solche Transformationen vom Typus b) betrachtet, welche keine Fundamentalkurven besitzen, und es wird bewiesen, daß birationale Transformationen mit alleinigen Fundamentalpunkten ohne Kontakte nicht existieren. Jede birationale Transformation mit alleinigen Fundamentalpunkten (und Kontakten) ist eine monoidale Transformation. Eine (monoidale) Transformation mit alleinigen Fundamentalpunkten (und Kontakten) hat die Ordnung \(\mu\leqq 4\) und muß einem der folgenden Typen angehören: (1) Transformationen (2,4), bestimmt von den Oberflächen zweiter Ordnung, die einem festen Tetraeder umbeschrieben sind, in dessen einer Ecke sie eine feste Tangentialebene haben. (2) Transformationen (3,9), bestimmt von den Oberflächen dritter Ordnung, die einen Doppelpunkt und drei einfache Punkte gemeinsam haben, mit einem Kontakt dritter Ordnung in einem von diesen. (3) Transformationen (4,16), bestimmt von den Oberflächen vierter Ordnung, die einen dreifachen Punkt gemeinsam haben und in einem einfachen Punkte einen Kontakt fünfter Ordnung. Von diesen Transformationen sind die beiden ersten von \textit{Cremona} studiert worden, die dritte scheint noch nicht untersucht zu sein. In dem vierten Teile werden die erhaltenen Resultate auf die Zerlegung einer birationalen Transformation in Transformationen niedrigerer Ordnung in dem Falle (der Voraussetzung a)) angewandt, bei welchem die Fundamentalkurve größter Vielfachheit eine Sextik vom Geschlechte 3 ist. Man gelangt zu dem Ergebnisse: Jede birationale Transformation von der Ordnung \(\mu\) des Typus a), welche als Fundamentalkurve größter Vielfachheit eine Sextik vom Geschlechte 3 hat, ist das Produkt einer Transformation (3, 3) mit einer Transformation von einer Ordnung \(<\mu\).
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