Introduction to the theory of \textit{Fourier's} series and integrals and the mathematical theory of the conduction of heat. (Q1493517)
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scientific article; zbMATH DE number 2642581
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Introduction to the theory of \textit{Fourier's} series and integrals and the mathematical theory of the conduction of heat. |
scientific article; zbMATH DE number 2642581 |
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Introduction to the theory of \textit{Fourier's} series and integrals and the mathematical theory of the conduction of heat. (English)
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1906
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Das Werk ist uns erst kürzlich zugegangen; deshalb konnte die Anzeige nicht in dem Jahrgange 1906 erfolgen. Wie in der Théorie analytique de la chaleur \textit{Fourier} zuerst die Theorie der trigonometrischen Reihen in solcher Ausführlichkeit entwickelt hat, daß man diese Reihen als \textit{Fourier}sche bezeichnet, so beginnt der Verf. sein Buch mit einer recht guten Darstellung der Theorie der \textit{Fourier}schen Reihen und Integrale als dem ersten Teile (S. 1-187). Er sagt darüber in der Einleitung: ``Wenige der englischen Lehrbücher über Infinitesimalrechnung, die irgendwelche Erörterungen über \textit{Fourier}sche Reihen bringen, geben einen strengen Beweis dieser Entwicklungen, selbst nicht in dem Falle solcher gewöhnlichen Funktionen, denen man bei physikalischen Problemen begegnet. Dasselbe ist über die Behandlung der \textit{Fourier}schen Integrale zu sagen. Daß ein derartiger Beweis in einer einfachen Form gegeben werden kann, wurde von \textit{C. Neumann} (1881) gezeigt. Er scheint der erste gewesen zu sein, der den zweiten Mittelwertsatz in diesem Zusammenhange benutzt hat; \textit{Weber} dagegen (Partielle Differentialgl. d. math. Phys. 1900) hat durch Verwendung einer modifizierten Form \textit{Dirichlet}scher Integrale \textit{Neumanns} Beweis einfacher und kürzer gemacht. In bezug auf die \textit{Fourier}schen Reihen besteht jedoch die Hautpschwierigkeit für den Physiker in der Einsicht, wie solch eine Reihe stetiger Funktionen eine Funktion darstellen kann, die in dem Intervalle, für welche die Entwicklung gilt, unstetig ist, und in der Erfassung der Natur der Konvergenz der Reihe an solchen Unstetigkeitspunkten. Zur Beseitigung dieser Schwierigkeit muß die wahre Bedeutung einer unendlichen Reihe erfaßt werden, und zum eigentlichen Verständnis der damit verknüpften Fragen muß zuerst die Schwierigkeit, die dem Begriff der irrationalen Zahl anhaftet, überwunden werden.'' Diese Sätze beweisen, daß der Verf., der sich als Schüler von \textit{Sommerfeld} aus dessen Göttinger Privatdozentenzeit her bekannt, seine Aufgabe in voller Tiefe aufgefaßt hat, und die Bibliographie, die in dem Appendix A (S. 411-418) über die \textit{Fourier}schen Reihen, in dem Appendix B (S. 419-429) über die Wärmeleitung gegeben ist, zeigt auch, daß er sich um die Literatur seines Gegenstandes ernstlich bemüht hat. Der erste Teil beginnt mit einer historischen Einleitung über die trigonometrischen Reihen und behandelt dann in den einzelnen Kapiteln: I. Rationale und irrationale Zahlen. II. Unendliche Folgen und unendliche Reihen. III. Die Theorie unendlicher Reihen, deren Glieder Funktionen einer einzigen Veränderlichen sind. IV. Die Konvergenz unendlicher bestimmter Integrale. V. \textit{Fourier}sche Reihen. VI. Die Natur der Konvergenz \textit{Fourier}scher Reihen. VII. Die Differentiation und die Integration \textit{Fourier}scher Reihen. VIII. \textit{Fouriers} Integrale. Der zweite Teil (S. 191-410) ist der mathematischen Theorie der Wärmeleitung in festen Körpern gewidmet und behandelt alle Probleme, die in dem Werke von \textit{Fourier} zu finden sind, außerdem aber auch solche, die seit jener Zeit sich als der mathematischen Behandlung zugänglich und für die experimentelle Behandlung geeignet erwiesen haben, in den Kapiteln: IX. Die Differentialgleichungen der mathematischen Theorie der Wärmeleitung. X. \textit{Fouriers} Ring. XI. Der lineare Wärmefluß. Der halbunendliche Körper und der halbunendliche Stab. XII. Der lineare Wärmefluß. Körper, begrenzt durch zwei parallele Ebenen. Endlicher Stab. XIII. Zweidimensionale Probleme. XIV. Der Wärmefluß in einem rechtwinkligen Parallelepiped. XV. Der Wärmefluß in einem Kreiszylinder. XVI. Der Wärmefluß in einer Kugel. XVII. Der Gebrauch von Quellen und Senken in Fällen veränderlicher Temperatur. XVIII. Der Gebrauch \textit{Green}scher Funktionen in der Lösung der Wärmegleichung. -- Beispiele über die Wärmeleitung. Die Übungsbeispiele über unendliche Reihen und Integrale sowie über Wärmeleitung, die zum größten Teile aus den Prüfungsaufgaben jüngster Zeit an der Universität Cambridge stammen, sind eine sehr nützliche Zugabe. Das ganze Werk ist zum Studium für junge Mathematiker und Physiker sehr zu empfehlen.
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