Sulle forme differenziali a variabli alcune dipendenti altre indipendenti. (Q1496648)
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scientific article; zbMATH DE number 2646559
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sulle forme differenziali a variabli alcune dipendenti altre indipendenti. |
scientific article; zbMATH DE number 2646559 |
Statements
Sulle forme differenziali a variabli alcune dipendenti altre indipendenti. (English)
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1906
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In einer Reihe von abhandlungen hat \textit{E. Pascal} eine systematische Theorie der Formen und Gleichungen in totalen Differentialen höherer Ordnung entwickelt. Er beschränkt sich aber auf zwei Hauptfälle: entweder ist \textit{eine} der Variabeln eine Funktion der übrigen, oder aber es sind \textit{alle} Variabeln Funktionen anderer Unbestimmten. Bezüglich des ersteren Falles vgl. F. d. M. 31, 370, 1900, JFM 31.0370.01; 32, 345, 1901, JFM 32.0345.01, bezüglich des zweiten Falles F. d. M. 32, 296, 1901, JFM 32.0296.03; 33, 359, 373, 375, 636, 1902, JFM 33.0359.03, JFM 33.0373.03, JFM 33.0375.01; 34, 137, 381, 1903, JFM 34.0137.11, JFM 34.0381.02; 35, 302, 1904, JFM 35.0302.04. In der vorliegenden Arbeit wird eine andere Veraussetzung zugrunde gelegt, daß nämlich \textit{einige} der Variabeln Funktionen anderer Unbestimmten seien, die im besonderen mit den übrigen Variabeln übereinstimmen können. Diese Voraussetzung ist in gewissem Sinne allgemeiner, in anderem wieder weniger allgemein, als der zweite \textit{Pascal}sche Fall; umgekehrt umfaßt sie beide \textit{Pascal}sche Fälle und bietet daher den Vorteil, daß die für sie aufgestellten Formeln einen einheitlichen Charakter erhalten. Das Verfahren besteht im wesentlichen aus einer Zurückführung auf den \textit{Pascal}schen Fall; die einzuführenden Symbole und fundamentalen Bildungen erweisen sich als Verallgemeinerungen der von \textit{Pascal} eingeführten. Es werde zunächst ein kurzer Überblick gegeben. Die Arbeit besteht aus zwei Teilen, von denen der erste die totalen Differentialformen beliebiger Ordnung untersucht, der zweite im besonderen die quadratischen Formen. Zuerst wird der Ausdruck des \(r^{\text{ten}}\) totalen Differentials der in Rede stehenden Funktion aufgestellt und der Typus dieser Formen fixiert. Setzt man eine dieser Formen gleich Null, so handelt es sich um die Integrabilitätsbedingungen der so entstehenden Gleichung. Mit Hülfe gewisser spezieller Transformationen der Variabeln und der bezüglichen Transformation der Ableitungen einer Funktion werden die numerischen Koeffizienten in dem erwähnten Ausdrucke für das \(r^{\text{te}}\) totale Differential bestimmt, sowie die Transformation einer Form von bestimmtem ``Typus'' in eine andere von demselben Typus. Die hierbei auftretende Invariante \(A\) ist eine Ausdehnung der analogen \textit{Pascal}schen Bildung. Eine besondere Aufmerksamkeit beanspruchen die Formen in totalen Differentialen der zweiten Ordnung. Durch Nullsetzen einer dieser Formen entsteht ein System totaler Differentialgleichungen, das genauer untersucht wird. Man betrachte eine Funktion \(f(x_1,\dots ,x_n)\) von \(n\) Variabeln \(x\), von denen \(n-k\), etwa \(x_{k+1},\dots ,x_n\), unabhängig seien, die übrigen Funktionen gewisser Variabeln \(t_1,t_2,\dots \), die im besonderen auch mit den \(x_{k+1},\dots ,x_n\) zusammenfallen dürfen. Man verstehe unter \(j_1,\dots ,j_p\)\,\,\,\, \(p\) der Zahlen \(1,\dots ,k\) mit Wiederholungen, entsprechend unter \(j_{p+1},\dots ,j_m\)\,\,\,\, \(m-p\) der Zahlen \(k+1,\dots ,n\) mit Wiederholungen. Dann ist das allgemeine Glied des totalen ``\(r\)-Differentials'' \(d^rf\) von \(f\) gegeben durch \[ (1)\quad \frac {\partial^mf}{\partial x_{j_1}\dots\partial x_{j_p}\partial x_{j_{p+1}}\partial x_{j_m}} \sum_r [r_1,\dots ,r_m]_{r,m} d^{r_1}x_{j_p}\dots d^{r_p}x_{j_p}dx_{j_{p+1}}\dots dx_{j_m} \] für \(m\leq r\), wo sich die Summe \(\sum_r\) erstreckt auf alle natürlichen Zahlen \(r_1,\dots ,r_p\) mit der Bedingung \(r_1+\dotsm +r_p=r-m+p\), und \([r_1,\dots ,r_p]_{r,m}\) ein gewisser, weiterhin näher zu fixierender numerischer Koeffizient ist. Sind im besonderen alle Variabeln abhängige, also \(k=n\), so muß auch \(p=m\) sein; sind andererseits alle Variabeln unabhängige, also \(k=0\), so muß auch \(p=0\) sein. Bezeichnet man die in dem obigen Ausdrucke (1) aufretende Summe mit dem Symbol \(\delta_{j_1\dots j_{p+1}\dots j_m}^{(r)}\), so ist dieses die Verallgemeinerung des von \textit{Pascal} für den Fall abhängiger Variabeln eingeführten. Der Ausdruck (1) wird noch weiter verallgemeinert, indem an Stelle der \(m^{\text{ten}}\) Ableitungen von \(f\) willkürliche Funktionen \(X_{j_1}\dots j_pj_{p+1}\dots j_m\) eingesetzt werden. Man betrachte nunmehr die Gleichung, die sich durch Nullsetzen der oben angegebenen Differentialform ergibt. Unter der ``vollständigen Integrabilität'' der Gleichung wird verstanden, daß zwei Funktionen \(f\) und \(\mu\) aller \(x\) existieren, derart, daß man nach Multiplikation der linken Seite mit \(\mu\) ein totales ``\(r\)-Differential'' von \(f\) erhält. Es werden die notwendigen und hinreichenden Bedingungen für die Koeffizienten \(X\) aufgestellt, damit die Gleichung \(X^{(r)}=0\) vollständig integrabel ist; solcher Bedingungen gibt es drei verschiedene Arten. Die Variabeln \(x_1,\dots ,x_n\) einer Funktion \(f\) werden sodann in zwei Gruppen \((x_1,\dots ,x_k)(x_{k+1},\dots ,x_n)\) zerlegt. Man führe neue Variabeln \(y\) ein vermöge einer der folgenden Transformationen: \((\alpha )\quad x_i=x_i(y_1,\dots ,y_k)\) \((i\leq k);\;x_i=x_i(y_1,\dots ,y_k,y_{k+1},\dots ,y_n)\) \((i>k); \) \((\beta )\quad x_i=x_i(y_1,\dots ,y_k)\) \((i\leq k);\; x_i=\) lineare Funktion der \(y_{k+1},\dots ,y_n\) \((i>k)\). Es wird dann die bezügliche Transformation irgend einer Ableitung von \(f\) untersucht. Daraufhin wird der explizite Ausdruck für die numerischen Koeffizienten \([r_1,\dots ,r_m]_{r,m}\) der vorgelegten Differentialform \(X^{(r)}\) bestimmt. Nunmehr wird die Transformation einer Form \(X^{(r)}\) in eine Form desselben Typus ausgeführt, so daß die neuen Variabeln \(y\) wieder in die beiden Klassen von abhängigen \(y_1,\dots ,y_k\) und unabhängigen \(y_{k+1},\dots ,y_n\) zerfallen. Dabei wird die genauere Untersuchung der simultanen Invariante einer solchen Form und einer andern in partiellen Ableitungen erforderlich. Die vorstehend skizzierten allgemeinen Untersuchungen werden insbesondere auf die Differentialformen zweiter Ordnung \(X^{(2)}\) angewendet. Die bezüglichen Ergebnisse von \textit{Pascal} ordnen sich dabei als spezielle Fälle ein. Die Untersuchungen des Verfassers gehen nach zwei Richtungen hin, entsprechend zwei verschiedenen Auffassungen, deren die Form \(X^{(2)}\) fähig ist.
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