Sopra alcune singolarità delle curve di un iperspazio. (Q1507802)

From MaRDI portal





scientific article; zbMATH DE number 2660535
Language Label Description Also known as
default for all languages
No label defined
    English
    Sopra alcune singolarità delle curve di un iperspazio.
    scientific article; zbMATH DE number 2660535

      Statements

      Sopra alcune singolarità delle curve di un iperspazio. (English)
      0 references
      1902
      0 references
      In der vorliegenden Abhandlung hat sich der Verf. die Aufgabe gestellt, für die algebraischen Kurven in einem linearen Raum von \(r\) Dimensionen \([r]\) die Fragen zu beantworten, welche analog denjenigen sind, die \textit{Cayley} in seiner berühmten Arbeit ``On skew surfaces otherwise scrolls'' (Phil. Trans. 153, 1863) und dann \textit{Zeuthen} (Annali di Mat. (2) 3, 1869; vgl. F. d. M. 2, 444, 1869-70, JFM 02.0444.01), \textit{Picquet} (S. M. F. Bull. 1, 1870) und \textit{Geiser} (Collect. math. 1881; vgl. F. d. M. 13, 595, 1881, JFM 13.0595.01) gelöst haben. Das logische Werkzeug, von dem der Verf. vorzüglich Gebrauch macht, ist das \textit{Cayley-Brill}sche Korrespondenzprinzip bezüglich einer beliebigen algebraischen Kurve, bereichert durch einige nützliche Bemerkungen, welche man als den Ausfluß\ einer besonderen Anschauung des Prinzips der Erhaltung der Anzahl ansehen kann, und welche der Verf. in der Einleitung auseinandersetzt. In dem ersten Teil seiner Arbeit nimmt der Verf. an, daß\ die betrachteten Kurven die Singularitäten besitzen, welche in den \textit{Veronese}schen Formeln erscheinen (vgl. F. d. M. 13, 485 und 511, 1881, siehe JFM 13.0485.01 und JFM 13.0511.02). Von jeder betrachtet er daher die Ordnung \(n\), die Klasse \(m\), das Geschlecht \(p\), die \(r-2\) Ränge \(n_i\) \((i=12,\dots ,n-2)\), die Zahl \(d\) der wirklichen und die Zahl \(h\) der scheinbaren Doppelpunkte; die Zahl \(\varrho\) der Spitzen und die Zahlen \(\varrho_i\) \((i=1,2,\dots ,r-1)\) der stationären \([i]\). Die Aufgaben, welche er zuerst löst, sind die folgenden: 1. Ordnung \(x\) der Regelfläche, welche aus den Sehnen der Kurve besteht, deren jede in einem der \([r - 1]\) liegt, welche die Kurve in einem ihrer Endpunkte berühren: \[ x = 2h+m(m-1)\cdot (r-1)n_1-(r-2)\varrho . \] 2. Ordnung \(y\) der Regelfläche, welche aus derjenigen Sehnen der Kurve besteht, deren jede in einem der \([n- 1]\) liegt, welche die Kurve in einem von den Endpunkten der entsprechenden Sehnen verschiedenen Punkte oskulieren: \[ y = \tfrac 12\{ m(m-1)(n-2r)+2h(m-2r)+r(r-1)n_1+(r-1)(r-2)\varrho\}. \] 3. Zahl der ``Hauptsehnen'' der Kurve (bekanntlich ist, nach \textit{Bertini,} im gewöhnlichen Raum eine Gerade ``Hauptsehne'' einer Kurve, wenn sie der Durchschnitt der Oskulationsebenen in ihren Endpunkten ist): \[ \left(\begin{matrix} m-r \\ 2 \end{matrix} \right) +\left(\begin{matrix} n-3 \\ 2 \end{matrix}\right) -p\left(\begin{matrix} r+1 \\ 2 \end{matrix} \right) -d. \] 4. Besteht eine Korrespondenz \(T\) von den Indices \((\alpha ,\beta )\) und der Wertigkeit \(\gamma\) zwischen den Punkten einer Kurve, so ist die Zahl der cyklischen Gruppen von \(\nu\) Punkten (d. h. solcher Gruppen, daß\ man durch \(\nu\)-fache Anwendung von \(T\) über einen Punkt der Gruppe zu dem Ausgangspunkte zurückkommt, nachdem man über jeden der anderen durchgegangen ist) gleich \[ \frac{1}{\nu}\left[\{\nu\}-\varSigma\left\{ \frac{\nu}{\nu_{i_1}}\right\} +\varSigma\left\{\frac{\nu}{\nu_{i_1}\nu_{i_2}}\right\} -\cdots +(-1)^q\varSigma \left\{\frac{\nu}{\nu_{i_1}\dots \nu_{i_q}}\right\}\right] , \] wo die \(\nu_i\) die Primzahlen sind, welche Faktoren von \(\nu\) sind, und im allgemeinen \[ \{ q\} = \alpha^q+\beta^q+(-1)^{q+1}2\gamma^qp. \] Im zweiten Teil beschränkt der Verf seine Betrachtungen auf die Kurven, welche keinen vielfachen Punkt besitzen, und bestimmt, wenigstens in einigen Fällen, die Zahl \([n,r,k; \nu_1, \nu_2,\dots ,\nu_t]_p\) der \([k]\), welche mit einer Kurve der Ordnung \(n\) und des Geschlechtes \(p\) von \([r] t\) Berührungen der Ordnungen \(\nu_1-1,\nu_2-1,\dots ,\nu_t-1\) haben, vorausgesetzt daß\ \[ (r-k)\varSigma \nu_i-t = (k+1)(r-k). \] Der Reihe nach findet er: \[ (1)\quad\left\{ \begin{matrix} \alpha [n,r,r-2;\nu_1\nu_2]_p = 2!\nu_1\nu_2\left( \begin{matrix} n-r+1 \\ 2 \end{matrix}\right) \\ \qquad +\nu_1\nu_2\{n(r-2)-r(r-1)\} p+8\left( \begin{matrix} \nu_1 \\ 2 \end{matrix} \right)\left(\begin{matrix} \nu_2 \\ 2 \end{matrix}\right)\left(\begin{matrix} p \\ 2 \end{matrix} \right), \end{matrix}\right. \] wo \(\nu_1+\nu_2 = r\) und \(\alpha = 1\) oder \(2\) ist, je nachdem \(\nu_1\) und \(\nu_2\) unter einander verschieden oder gleich sind. \[ \text{(2)}\quad\left\{ \begin{matrix} \alpha [n,r,r-3;\;\nu_1,\nu_2,1]_p = 3!\nu_1\nu_2\left( \begin{matrix} n-r+2 \\ 3 \end{matrix}\right) \\ \qquad +\nu_1\nu_2\{ n(n-1)(r-4)-2n(r-1)(r-3) \\ +r(r-1)(r-2)\} p+4\{ (n-r+2)\left( \begin{matrix} \nu_1 \\ 2 \end{matrix}\right)\left. \begin{matrix} \nu_2 \\ 2 \end{matrix} \right) \\ \qquad\qquad -\nu_1\nu_2(2\nu_1\nu_2-r+2)\}\left(\begin{matrix} p \\ 2 \end{matrix}\right),\end{matrix}\right. \] wo \(\nu_1+\nu_2 = r-2\); ferner \(\alpha = 1\), wenn \(\nu_1\neq\nu_2\neq 1;\) \(\alpha = 2\), wenn entweder \(\nu_1 = \nu_2\) oder \(\nu_1\neq\nu_2 = 1\); endlich \(\alpha = 3\), wenn \(\nu_1 = \nu_2 = 1\). \[ \text{(3)}\quad\left\{\begin{matrix} \l\\ [n,2r+1,r;\;2,1,\dots ,1]_p \\ =\sum_0{}_i(-1)^t\;\frac{(r+1)(r+2)-in}{n-2r-2}\;\left(\begin{matrix} n-r-1-2i \\ r+2-2i \end{matrix}\right)\left( \begin{matrix} \nu \\ i \end{matrix} \right), \end{matrix}\right. \] wo hier, wie in den ähnlichen Fällen, die Entwicklung mit den Gliedern endigt, welche \(= 0\) sind. Nachdem der Verf. bewiesen hat, daß\ die Ordnung \(z\) der Mannigfaltigkeit, die aus den \([r]\) besteht, welche eine Kurve der Ordnung \(n\) und des Geschlechtes \(p\) in \([2 r + 1]\) in \(r + 2\) Punkten treffen, durch die Formel \[ z = \sum_0{}_i(-1)^i\left( \begin{matrix} n-r-1-2i \\ r+2-2i \end{matrix}\right)\frac{(r+1)(n-2)-in}{n-2r-2}\left( \begin{matrix} p \\ i \end{matrix}\right) \] gegeben wird, ist er in der Lage, zu schließen, daß\ \[ (4)\quad\left\{\begin{matrix} [n,r,r-2;2,1,\dots ,1]_p \\ =\;2\sum_0{}_i(-1)^i\;\frac{(p+2r-4)\left(\begin{matrix} r-i \\ 2 \end{matrix}\right) +i\left( \begin{matrix} n-2r+3 \\ 2 \end{matrix}\right)}{(r-i)\left(\begin{matrix} n-2r+3 \\ 2 \end{matrix}\right)} \\ \times \left(\begin{matrix} n-r+1-i \\ r-1-i \end{matrix}\right)\left(\begin{matrix} n-r-i \\ r-1-i \end{matrix}\right)\left(\begin{matrix} p \\ i \end{matrix} \right) .\end{matrix}\right. \] Im übrigen Teil seiner Abhandlung beschäftigt sich der Verf. ausschließlich mit Gebilden, welche in einem [4] oder [5] enthalten sind. Vorausgesetzt zuerst, daß\ der betrachtete Raum ein [4] sei, bestimmt \textit{Severi} die Ordnungen der Mannigfaltigkeiten, welche die Tangentialebenen oder die Sehnen bilden, die gegebene Bedingungen befriedigen; dann bemerkt er, daß\ aus seinen eigenen wie aus anderen Untersuchungen die Auflösung aller Fälle des Problems folgt, das in der Bestimmung der Zahlen der Räume besteht, welche vorgeschriebene Berührungen mit einer gegebenen Kurve haben, ebenso auch die Berechnung der Ordnung der Mannigfaltigkeit, welche aus den 5-schneidenden Ebenen der Kurve gebildet wird. Um die entsprechenden Fragen in einem [5] zu behandeln, erweitert der Verf. die \textit{Cayley}sche Methode der Funktionalgleichungen; zu diesem Zwecke beweist er den folgenden wichtigen Hülfssatz: ``Wenn eine Funktion \(\varphi\) existiert, welche einer Funktionalgleichung der Form genügt: \[ \begin{multlined}\varphi (x_1+x'_1,x_2+x'_2,\dots ,x_n+x'_n) = \varphi (x_1,x_2,\dots ,x_2) \\ =\varphi (x'_1,x'_2,\dots ,x'_n)+f(x_1 \dots x_n,x'_1\dots x'_n), \end{multlined} \] wo \(f\) eine gegebene in Bezug auf die \(x\) und \(x'\) symmetrische Funktion ist, und die \(x\) und \(x'\) ganze nicht negative Zahlen bedeuten, so ist sie notwendig von der Form \[ \begin{multlined} \sum^n_1{}_k\;c_kx_k+\sum^n_1{}_k\sum^{n_k-1}_1{}_i\;f(0,\dots ,0,\;1_k,0,\dots ,0;0,\dots ,0,x_k-i0\dots 0) \\ +\sum^n_2{}_if(0,\dots ,0,x_l,\dots ,x_n;\;0,\dots ,0,x_{i-1},0,\dots ,0),\end{multlined} \] wo die \(c\) willkürliche Konstanten sind und das Symbol \(1_k\) bedeutet, daß\ \(x_k\;= 1\) gesetzt wurde''. Durch Anwendung dieses Satzes findet der Verf.: 1. die Zahl der. [3] von [5], die eine Berührung dritter Ordnung und drei Durchschnitte mit einer Kurve haben; 2. die Ordnung der Mannigfaltigkeit, welche die bitangentialen und sechsschneidenden [3] derselben bilden; 3. welche die Zahl der bitangentialen und bisekanten [3] derselben bilden. Schließlich bemerkt er, daß\ die Aufgabe, die Zahlen der linearen Räume eines [5] zu bestimmen, welche mit einer Kurve von der Ordnung \(n\) und dem Geschlecht \(p\) vorausbestimmte Berührungen hat, in allen Fällen schon aufgelöst ist, ebenso auch diejenige, die Ordnung der Mannigfaltigkeit zu finden, welche aus den vierschneidenden [2] oder siebenschneidenden [3] besteht. Aus dem Vorigen erhellt, daß\ die \textit{Severi}sche Abhandlung wegen der beträchtlichen Zahl und der Allgemeinheit der behandelten Fragen einen bemerkenswerten Beitrag zur abzählenden Geometrie der beliebig ausgedehnten Räume bildet. Daraus rechtfertigt sich die Ausführlichkeit des gegenwärtigen Berichts vollkommen; um so mehr als die erhaltenen Resultate wie auch die angewandten Methoden in Zukunft oft benutzt werden zu sollen scheinen.
      0 references
      0 references

      Identifiers