Sur la réduction à sa forme canonique de la structure d'un groupe de transformations fini et continu. (Q1522006)
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scientific article; zbMATH DE number 2676138
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur la réduction à sa forme canonique de la structure d'un groupe de transformations fini et continu. |
scientific article; zbMATH DE number 2676138 |
Statements
Sur la réduction à sa forme canonique de la structure d'un groupe de transformations fini et continu. (English)
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1896
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Diese Arbeit schliesst sich an die These des Verf. an, die in F. d. M. 25, 638, 1893/94 (siehe JFM 25.0638.01; JFM 25.0638.02) besprochen ist. \(\S 1\) enthält eine kurze Darstellung der Lie'schen Methode zur Integration eines vollständigen Systems, das eine Gruppe mit bekannten infinitesimalen Transformationen gestattet. Die Lie'sche Methode besteht darin, dass das Integrationsproblem reducirt wird auf eine Reihe von Problemen derselben Art, zu deren jedem eine einfache Gruppe gehört, also eine, die keine invariante Untergruppe enthält. In \(\S 2\) werden die Operationen besprochen, die zur wirklichen Ausführung dieser Reduction erforderlich sind. Es ergeben sich so drei verschiedene Probleme, von denen die beiden letzten rein algebraisch sind, während das erste, bereits von Lie selbst erledigte, gewisse, im allgemeinen nicht algebraische Eliminationen und unter Umständen gewisse Quadraturen erfordert. Der Verf. stellt sich nun die Aufgabe, jene beiden ersten algebraischen Probleme zu lösen, und zwar bestehen diese Probleme darin, dass erstens, wenn die Zusammensetzung einer \(r\)-gliedrigen Gruppe gegeben ist, die Gruppe in eine Normalreihe von Untergruppen zerlegt werden soll (s. Lie, Theorie der Transformationsgruppen 3, 704), und dass zweitens, wenn die Zusammensetzung einer einfachen Gruppe gegeben ist, diese Zusammensetzung auf eine kanonische Form gebracht werden soll, aus der man die endlichen und die infinitesimalen Transformationen einer Gruppe herstellen kann, welche die betreffende Zusammensetzung hat und möglichst wenige Veränderliche enthält. Nachdem der Verf. noch einige Sätze seine Thèse zusammengestellt hat, die für das Folgende nötig sind, löst er in \(\S 3\) das erste Problem, das nach Absonderung der grössten integrabeln invarianten Untergruppe durch rationale Operationen zurückgeführt wird auf ein Problem derselben Art, bei dem die betreffende Zusammensetzung eine halbeinfache Gruppe darstellt. Enthält diese halbeinfache Gruppe gerade \(h\) einfache Untergruppen von verschiedener Zusammensetzung, und giebt es in ihr gerade \(\alpha_i\) einfache Untergruppen von der \(i ^{\text{ten}}\) unter diesen \(h\) Zusammensetzungen, so ist die Auflösung von \(h\) algebraischen Gleichungen erforderlich, die in der Reihe nach die Gerade \(\alpha_1, \alpha_2, \dots, \alpha_h\) besitzen, und die durch rationale Operationen aufgestellt werden können, aber im allgemeinen keinen Affect haben. In \(\S 4\) wird das zweite Problem erledigt, das auf Grund der Untersuchungen von Lie, Killing und Cartan selbst im wesentlichen darauf hinauskommt, die charakteristische Gleichung aufzulösen, die zu der Zusammensetzung einer \(r\)-gliedrigen einfachen Gruppe gehört. Ist die \(r\)-gliedrige Gruppe im Sinne Killing's vom Range \(l,\) so ist die charakteristische Gleichung nach Abscheidung der verschwindenden Wurzeln vom Grade \(r-l\) und hat lauter verschiedene Wurzeln. Es handelt sich also darum, die Galois'sche Gruppe dieser charakteristischen Gleichung zu ermitteln, deren Coefficienten dem Rationalitätsbereiche angehören, der durch die Constanten \(c_{iks}\) der Zusammensetzung der Gruppe und durch die Parameter \(e_1,\dots,e_r\) der allgemeinen infinitesimalen Transformation \(\sum e_k X_k f\) der Gruppe bestimmt ist. Hier kann man aber ohne Beschränkung der Allgemeinheit ein \(e_k,\) etwa \(e_1,\) gleich 1 und alle übrigen gleich Null setzen, wenn man nur die Vorsicht beobachtet, dass jene Gleichung \((r-l)^{\text{ten}}\) Grades auch für \(e_1=1\), \(e_k=0\) \((k=2,\dots,r)\) noch \(r-l\) verschiedene Wurzeln behält, von denen keine verschwindet. Die Bestimmung der Galois'schen Gruppe der so vereinfachten Gleichung gelingt nun mit Hülfe der linearen Relationen, die, wie Killing zuerst bemerkt hat, zwischen den Wurzeln der charakteristischen Gleichung einer einfachen Gruppe bestehen. Es ergiebt sich dabei, dass die Auflösung der charakteristischen Gleichung ausser Quadratwurzeln noch die Auflösung einer Gleichung \(l^{\text{ten}}\) oder \((l+1)^{\text{ten}}\) Grades ohne Affect erfordert. Ausgenommen sind fünf besondere Typen von einfachen Gruppen, zwei mit dem Range \(l=4,\) bei denen man auf eine Gleichung dritten und eine vierten Grades geführt wird, je eine vom Range \(l=6,7,12,\) bei denen dei charakteristische Gleichung äquivalent ist mit der Gleichung für die 27 Geraden einer Fläche dritter Ordnung, mit der Gleichung für die 28 Doppeltangenten einer Curve vierter Ordnung, mit der Gleichung 120. Grades, deren Galois'sche Gruppe die erste hypoabelsche Gruppe in 120 Buchstaben ist.
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