Sur la théorie des équations différentielles du premier ordre et du premier degré. III. (Q1529017)
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scientific article; zbMATH DE number 2685159
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur la théorie des équations différentielles du premier ordre et du premier degré. III. |
scientific article; zbMATH DE number 2685159 |
Statements
Sur la théorie des équations différentielles du premier ordre et du premier degré. III. (English)
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1892
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Die beiden Abhandlungen sind Fortsetzungen derjenigen, über welche in F. d. M. XXIII. 1891. 328 (siehe JFM 23.0328.01) referirt ist (man sehe dort die Bezeichnungen nach). In derselben war schon von den unendlich vielen Arten, auf welche eine Differentialgleichung als Hauptcoincidenz eines Connexes aufgefasst werden kann, eine als ``réglementaire'' ausgezeichnet worden. Die erste der neuen Abhandlungen stellt nun die beiden Probleme: wie kann man an der réglementaire erkennen, ob die zugehörige Fläche \(\mathfrak F\) zu den früher behandelten gehört? wie kann man an der Differentialgleichung erkennen, ob die réglementaire diese Eigenschaften hat? Sei \(P\equiv P_iu_i\equiv \varSigma P_i(xdx)_i\equiv\varSigma A_idx_i = 0\) die auf Connexform gebrachte Differentialgleichung, so heissen kritisch diejenigen Punkte, in welchen die \(A_i\) gleichzeitig Null sind, also \(P\) identisch 0 ist (S. 51), unabhängig von den Werten der \(dx_i\). Ist auch noch \(dP\equiv 0\), unabhängig von den \(dx_i\) und \(d^2x_i\), so heisst der betreffende Punkt dikritisch u. s. f.; hyperkritisch heisst er, wenn in ihm die \(A_i\) gleichzeitig von höherer Ordnung 0 sind. (Diese Terminologie der ersten Abhandlung wird in der zweiten modificirt; es stellt sich heraus, dass jeder \(n\)-fach kritische Punkt \((n-2)\)-facher Nullpunkt der \(A_i\) ist, und die Bezeichnung \(n\)-fach ``hyperkritisch'' wird auf den Fall beschränkt, dass er \((n-1)\)-facher Nullpunkt ist. Jeder monokritische Punkt ist in diesem Sinne monohyperkritisch (S. 17, 18). Es wird dann noch (S. 19) eine Zahl \(l\) als Kategorie des kritischen Punktes definirt). Nachdem über diese kritischen Punkte und ihre Beziehungen zur Abbildung der Ebene auf die Fläche \(\mathfrak F\) eine Reihe von Sätzen abgeleitet ist, wird (S. 64) der Fall untersucht, dass \(\mathfrak F\) eine Steiner'sche Fläche oder eine Ausartung derselben ist; es ergiebt sich die Reduction der vorgelegten Differentialgleichung auf eine Riccati'sche. Dann wird (S. 80) der Fall einer kubischen Fläche \(\mathfrak F\) mit einer Curve von Nodalpunkten wieder aufgenommen, und zwar zunächst solche Unterfälle, in welchen die Dimension der Differentialgleichung in den \(x\) sich erniedrigt; dann (S. 115) solche, in welchen das nicht eintritt. (S. 118, Z. 17 ist tricritique zu lesen.) Endlich werden S. 124 ff., 152 ff. zwei schon in der früheren Abhandlung besprochene specielle Flächen dritter Ordnung eingehend discutirt und die zugehörigen Differentialgleichungen explicite aufgestellt. Es ergiebt sich dabei, dass für die betreffenden Klassen von Differentialgleichungen Natur und Lage ihrer singulären Punkte charakteristisch sind. Die zweite Abhandlung giebt nach den bereits besprochenen Definitionen zunächst einige Sätze über die aus der Existenz kritischer Punkte hoher Ordnung entspringenden Reductionsmöglichkeiten (S. 28) und über die Vielfachheit, mit welcher die polykritischen und hyperkritischen Punkte bei Anwendung der Sätze von Darboux (Darboux Bull. 1878) zu zählen sind (S. 39). Dann folgen Untersuchungen über das Verhalten der kritischen Punkte gegenüber Cremonatransformationen (S. 44) und als Anwendung derselben solche Gleichungen, die durch dergleichen Transformationen sich auf die Dimension 1 oder 2 reduciren lassen (S. 57). Endlich folgt (S. 60) eine ausführliche Untersuchung der Frage, ob jede Gleichung der Dimension 4 mit sechs dikritischen Punkten zu einer kubischen Fläche \(\mathfrak F\) in der mehrerwähnten Weise in Beziehung gesetzt werden kann; es stellt sich heraus, dass das in der That im allgemeinen der Fall ist, und dass nur bei sehr specieller Lage der sechs Punkte (z. B. zu je dreien auf zwei Geraden) noch supplementare Bedingungen erfüllt sein müssen.
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