On a special function which remains invariant under a certain linear transformation of its arguments. (Q1540232)

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scientific article; zbMATH DE number 2696369
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    English
    On a special function which remains invariant under a certain linear transformation of its arguments.
    scientific article; zbMATH DE number 2696369

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      On a special function which remains invariant under a certain linear transformation of its arguments. (English)
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      1887
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      Die in der vorliegenden Abhandlung untersuchten Functionen sind Verallgemeinerungen derjenigen, welche der Verfasser in einer früheren Arbeit ``Ueber conforme Abbildung mehrfach zusammenhängender ebener Flächen'' [J. Reine Angew. Math. 83, 300--351 (1877; JFM 09.0584.02)] betrachtet hat. In den bekannten Aufsätzen von Poincaré bilden sie die dritte Familie der ``Klein'schen Functionen''. Die Gruppe dieser Functionen entsteht durch Zusammensetzung von \(2\varrho\) Substitutionen \(f_{\alpha}(x),f_{\alpha'}(x)\;(\alpha=1,2,\dots,\varrho)\), welche man auf folgende Weise erhält. Man nehme in der Ebene, deren Punkte die Werte der complexen Variabeln darstellen, \(2\varrho\) Kreise \(K_{\alpha},K_{\alpha'}\) an, von welchen jeder alle übrigen ausschliesst. Die linear gebrochenen Functionen \(f_{\alpha}(x),f_{\alpha'}(x)\) sind dann so zu bestimmen, dass erstens die Gleichungen \[ y=f_{\alpha}(x),\qquad x=f_{\alpha'}(y) \] neben einander bestehen, und dass zweitens vermöge dieser Gleichungen jedem ausserhalb des Kreises \(K_{\alpha'}\) gelegenen Punkte \(x\) ein im Innern des Kreises \(K_{\alpha}\) liegender Punkt \(y\) zugeordnet wird. Die durch Zusammensetzung der \(f_{\alpha}(x),f_{\alpha'}(x)\) entstehenden Substitutionen, deren Gesamtheit die Gruppe der zu untersuchenden Functionen bildet, werden in folgender Weise bezeichnet. Es wird gesetzt: \[ f_{\alpha}(f_{\beta}(x))=f_{\alpha\beta}(x),\quad f_{\alpha\beta}(f_{\gamma} (x))=f_{\alpha\beta\gamma}(x),\dots; \] allgemein entspricht jeder Combination \(m\) aus den \(2\varrho\) Indices \(1,2,\dots,\varrho\), \(1',2',\dots,\varrho'\) eine Substitution \(f_m(x)\); und es besteht die Identität \[ f_m(f_n(x))=f_{mn}(x). \] Zu jedem Index \(m\) giebt es einen entgegengesetzten \(m'\), so beschaffen, dass \[ f_{mm'}(x)=x \] ist. Zur Abkürzung wird für \(f_m(x)\) auch das Zeichen \(x_m\) gebraucht. Die Gesamtheit der Werte \(x_m\) bildet das System der zu \(x\) ``congruenten'' Werte. Beschreibt die Variable \(x\) das Gebiet, welches von den \(2\varrho\) Kreisen \(K_{\alpha},K_{\alpha'}\) begrenzt und als ``Nullfläche'' bezeichnet wird, so beschreibt \(x_m\) ein Gebiet \((m)\), welches ebenfalls von \(2\varrho\) Kreisen begrenzt wird. Die ganze Ebene wird durch die Gebiete \((m)\) einfach und lückenlos überdeckt. Dabei sind indessen gewisse Punkte der Ebene auszuscheiden, welche wesentlich singuläre Stellen der weiterhin zu betrachtenden Functionen sein werden. Eine jede nicht abbrechende Reihe von Indices, \(\alpha,\beta,\gamma,\dots,\) von denen keine zwei aufeinanderfolgenden entgegengesetzt sind, definirt einen solchen singulären Punkt als Grenzstelle der Reihe \(x_{\alpha},x_{\alpha\beta},x_{\alpha\beta\gamma},\dots,\) welche Grenzstelle von der Wahl von \(x\) unabhängig ist. Zu diesen singulären Punkten gehören insbesondere auch die Wurzelpunkte \(\overset{(n)} {A}\) und \(\overset{(n)} {B}\) der quadratischen Gleichung \[ f_n(x)=x. \] Im Innern eines Gebietes \((m)\) liegt offenbar niemals ein singulärer Punkt. Bedeuten nun \(x,y,\xi,\eta\) vier Variable, welche alle Werte mit Ausnahme der singulären annehmen sollen, so erweist sich das Product \[ (1)\qquad (x,y;\xi,\eta)=\prod_m\frac{(x-\xi_m)(y-\eta_m)}{(x-\eta_m)(y-\xi_m)} \] als convergent, falls die Summe der Radien aller Kreise, welche die Gebiete \((m)\) begrenzen, endlich ist. Die Endlichkeit dieser Summe wird unter der Voraussetzung bewiesen, dass die Nullfläche durch Hülfskreise, welche einander und die \(2\varrho\) Kreise \(K_{\alpha},K_{\alpha'}\) nicht treffen, in lauter dreifach zusammenhängende Teile zerlegbar ist. Ob diese Voraussetzung, welche gewisse Ungleichungen zwischen den Constanten der Kreise \(K_{\alpha},K_{\alpha'}\) bedingt, eine notwendige ist, bleibt dahingestellt. Der weiteren Untersuchung wird nur die Annahme zu Grunde gelegt, dass das Product (1) convergirt. Dieses Product stellt eine Function der vier Variabeln \(x,y,\xi,\eta\) vor, aus welcher alle übrigen zu betrachtenden Functionen entspringen. Zunächst zeigt es sich, dass diese Function durch eine andere nur von zwei Variabeln \(x,\xi\) abhängende Function \(E(x,\xi)\) in der Form \[ (2)\qquad (x,y;\xi,\eta)=\frac{E(x,\xi).E(y,\eta)}{E(x,\eta).E(y,\xi)} \] darstellbar ist. Die Function \(E(x,\xi)\) wird durch das Product \[ (3)\qquad E(x,\xi)=(x-\xi)\prod_n\frac{(x-\xi_n)(\xi-x_n)}{(x-x_n)(\xi-\xi_n)} \] definirt. Die Indices \(n\), über welche sich das Product erstreckt, sind dabei so zu bestimmen, dass sie im Verein mit ihren entgegengesetzten Indices \(n'\) die Gesamtheit aller Indices ausmachen. Aus der Gleichung (3) geht hervor, dass \(E(x,\xi)\) nur für \(x=\xi\) und für die zu \(\xi\) congruenten Werte von der ersten Ordnung Null wird, und dass \(E(x,\xi)\) nur für \(x=\infty\) von der ersten Ordnung unendlich wird. Die Betrachtung des Quotienten \(\frac{E(x,\xi_n)}{E(x,\xi)}\) welcher für keinen Wert von \(x\) Null oder unendlich wird, fordert zur Einführung einer neuen Function \[ (4)\qquad E_n(x)=\prod_p\frac{x-f_p\overset{(n)} {(A)}}{x-f_p\overset{(n)} {(B)}} \] auf. Hier sind die Indices \(p\) so zu bestimmen, dass in der Form \[ pn^h\qquad (h=\pm1,\pm2,\dots) \] jeder Index und jeder nur einmal anthalten ist. Das Verhalten der Functionen \(E_n(x)\) und \(E(x,\xi)\) bei Ersetzung der Argumente durch congruente Werte spricht sich in folgenden Gleichungen aus: \[ (5)\qquad \begin{cases} E_n(x_m)=E_{n,m}E_n(x),\\ \frac{E(x_n,\xi_m)} {E(x,\xi)}=\frac{E_n(\xi)E_m(x)}{E_n(x)E_m(\xi)}\cdot\frac{E_{n,m}}{L_n(x).L_m (\xi)}\cdot\end{cases} \] Hierbei bedeuten \(E_{n,m}\) Constante, welche der Gleichung \(E_{n,m}=E_{m,n}\) genügen, und es ist \(L_n(x)\) eine lineare Function von \(x\), deren Quadrat gleich \(E_{n,n}\frac{dx}{dx_n}\) ist. Die Functionen \(E_n(x)\) befriedigen ferner die Gleichungen \[ (6)\qquad E_{nm}(x)=E_n(x).E_m(x),\quad E_n(x).E_{n'}(x)=1, \] vermöge welcher alle diese Functionen als Producte von Potenzen der \(\varrho\) Functionen \(E_1(x),E_2(x),\dots,E_{\varrho}(x)\) ausgedrückt werden können. Endlich ist noch bemerkenswert, dass die \(\frac{\varrho(\varrho+1)}2\) Grössen \(E_{\kappa,\lambda}\quad (\kappa,\lambda=1,2,\dots,\varrho)\) sich in Form von unendlichen Producten darstellen lassen, aus welchen hervorgeht, dass diese Grössen nur von \(3\varrho-3\) wesentlichen Constanten abhängen. Nunmehr wird der Begriff der ``Integralfunction'' eingeführt. Hierunter ist jede der Gleichung \[ J'(x_n)dx_n=J'(x)dx \] genügende Function \(J(x)\) zu verstehen, deren Ableitung \(J'(x)\) überall, ausgenommen an den singulären Stellen, den Charakter einer rationalen Function besitzt. Um die allgemeinste Integralfunction aufstellen zu können, entwickele man \(\log(\xi+t,\eta;x,y)\) nach Potenzen von \(t\), wo \(\xi,\eta,x,y\) irgend welche nicht singulären und incongruenten Werte bezeichnen, und wo, falls \(\xi=\infty\) ist, \(\frac1t\) an Stelle von \(\xi+t\) zu setzen ist. Der Coefficient \(t^{\lambda}\) findet sich, wie eine leichte Rechnung zeigt, gleich \[ F_{\lambda}(x)=\sum_m\left(\frac1{(x_m-\xi)^{\lambda}}-\frac1{(y_m-\xi)^{ \lambda}}\right)\qquad {\text{oder}}\qquad \sum_m(x^{\lambda}_m-y^{\lambda}_m), \] je nachdem \(\xi\) endlich oder unendlich ist. Besondere Integralfunctionen sind nun 1. die \(\varrho\) Functionen \(\log E_1(x),\log E_2(x),\dots,\log E_{ \varrho}(x),\) 2. jede Function \(F_{\lambda}(x),\) 3. jede Function \(\log(x,y;\xi,\eta)\), wenn \(y,\xi,\eta\) irgend welche incongruenten, nicht singulären Werte bedeuten. Aus diesen Functionen, welche der Reihe nach von der ersten, zweiten, dritten Gattung genannt werden, setzt sich die allgemeinste Integralfunction linear mit constanten Coefficienten zusammen. Die Coefficienten eines in \(\varrho+1\) Integralfunctionen linearen und ganzen Ausdrucks können stets so bestimmt werden, dass dieser Ausdruck ungeändert bleibt, wenn das Argument durch einen congruenten Wert ersetzt wird. Derartige Ausdrücke stellen sogenannte ``invariante'' Functionen vor. Unter diesen invarianten Functionen lassen sich auf mannigfaltige Weise zwei \(p\) und \(q\) auswählen, zwischen welchen eine algebraische Gleichung vom Range oder Geschlechte \(\varrho\) besteht. Die Integralfunctionen decken sich mit den Integralen der rationalen Functionen von \(p\) und \(q\). (Beiläufig möge hier hemerkt werden, dass die Bezeichnung ``Geschlecht'' nicht, wie der Verfasser annimmt, von Riemann, sondern von Clebsch herrührt.) Fasst man \(x\) und \(E(x,\xi)\) als Functionen von \(p\) auf, so befriedigen diese Functionen gewisse Differentialgleichungen, welche der Verfasser im letzten Paragraphen der Abhandlung aufstellt. Insbesondere ergiebt sich, dass \(x\) der Quotient zweier Particular-Lösungen der Differentialgleichung \[ \frac{d^2z}{dp^2}-\frac1H\frac{dH}{dp}\cdot\frac{dz}{dp} +\left(\frac14 \left(\frac1H\frac{dH}{dp}\right)^2-\frac1{2H}\frac{d^2H}{dp^2}-3R_1+3R\right) z=0 \] ist, wo \(H,R,R_1\) rationale Functionen von \(p\) und \(q\) bezeichnen. Es wird gezeigt, wie die Functionen \(H\) und \(R\) zu bestimmen sind, falls die Gleichung zwischen zwischen \(p\) und \(q\) gegeben ist. Dagegen bildet die Bestimmung der Function \(R_1\) ein noch ungelöstes Problem. Mit der Bestimmung dieser Function würde es möglich werden, den vom Verfasser eingeschlagenen Weg umzukehren, nämlich, ausgehend von einer algebraischen Gleichung vom Range \(\varrho\), zu den von ihm betrachteten Functionen zu gelangen. -- Auf pag. 260 der Abhandlung sind in der \(12^{\text{ten}}\) Zeile von oben die Worte ``notwendig und '' zu streichen.
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      Schottky groups
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      automorphic functions
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      deformation theory
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      Identifiers