On the propagation of light in moving media (Q1560554)
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scientific article; zbMATH DE number 2718521
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | On the propagation of light in moving media |
scientific article; zbMATH DE number 2718521 |
Statements
On the propagation of light in moving media (English)
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1873
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Die vorliegende Arbeit ist im Wesentlichen eine Reproduction einer früheren Arbeit desselben Verfassers, über die im zweiten Bande des Jahrbuchs, (F. d. M. Il p. 790, JFM 02.0790.03) berichtet ist. Zur nochmaligen Veröffentlichung ist der Verfasser durch die Arbeiten des Herrn Ketteler .(F. d. M. III p. 515, JFM 03.0515.01, IV. p. 526, JFM 04.0526.03) veranlasst, die denselben Gegenstand behandeln. Der Verfasser glaubt nämlich, dass seine Behandlung des Problems kürzer und allgemeiner ist, als die von Ketteler. Da die vorliegende Umarbeitung manche Vervollständigungen enthält, so möge der Inhalt derselben hier nochmals kurz angegeben werden. Es handelt sich um die Frage: Welchen Einfluss auf die Brechung, Spiegelung und Interferenz hat eine Bewegung des brechenden, resp. spiegelnden Mediums? Von der Annahme ausgebend, dass der in einem bewegten Medium enthaltene Aether an der Bewegung des Mediums theilnehme, jedoch mit einer andern Geschwindigkeit, als das Medium selbst, bespricht der Verfasser die Richtungsänderungen des einfallenden und gebrochenen Strahles für folgende Fälle: 1) der einfallende Strahl ist senkrecht, während die gemeinsame Bewegungsrichtung beider Medien der Trennungsfläche parallel ist; 2) der Einfallswinkel ist beliebig, die Bewegungsrichtung liegt in der Einfallsebene; 3) die Bewegungsrichtung ist beliebig. In allen Fällen zeigt sich, dass für die relativen Strahlen das Brechungsgesetz nicht dasseIbe ist, wie bei ruhenden Medien. Damit angenähert (bis auf Grössen zweiter Ordnung) das Snellius'sche Brechungsgesetz noch für die relativen Strahlen gilt, muss über die Geschwindigkeit, mit der der Aether an der Bewegung des Mediumstheilnimmt, eine bestimmte Annahme gemacht werden, die Fresnel'sche Hypothese. Abgeleitet wird dies Resultat so, dass sowohl im oberen, als im unteren Medium die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Wellen mit der Verschiebung, die der Aether gegen das Medium erleidet, zusammengesetzt und dann die Huyghens'sche Construction angewendet wird. Die Verschiebung des Aethers gegen das Medium, dividirt durch die Fortpflanzungsgeschwindigkeit wird dabei als klein angenommen und ihr Quadrat vernachlässigt. Fall 3) wird durch Projection auf 2) zurückgeführt, während sich Fall 1) unmittelbar ergiebt. Im Falle 3) liegt der gebrochene relative Strahl mit dem einfallenden Strahle und dem Einfallsloth nicht mehr in einer Ebene, die Abweichung istjedoch nur von der zweiten Ordnung der oben genannten Grösse. Es folgt dann die Erörterung der Bedingung, unter welcher auch für die absoluten Strahlen das Brechungsgesetz gilt. Nachdem so die Richtungsänderung, bei der Brechung absolvirt ist, (bei derReflexion ergiebt sich dasselbe Resultat ohne eine Annahme, wie die Fresnel'sche Hypothese), wendet sich der Verfasser zum Beweise des Satzes, dass auch für die einzelnen Wellenelemente die Bewegungsverhältnisse dieselben sind, wie im Ruhezustande, oder vielmehr, dass die Abweichungen nur von der zweiten Ordnung sind. Es bedarf dies deshalb des Beweises, weil auch bei isotropen Medien, falls dieselben bewegt sind, Strahl und Wellennormale nicht mehr zusammenfallen. Der Beweis des Verfassers besteht nun in dem Nachweise, dass das Licht) um in Folge von beliebigen Reflexionen und Brechungen ein geschlossenes Polygon zu durchlaufen, immer dieselbe Zeit gebraucht, mögen die Medien ruhen oder irgend eine im Verhältniss zur Lichtgeschwindigkeit sehr kleine Parallelbewegung haben. Alle Interferenzerscheinungen sind daher von der Bewegung der Medienunabhängig. Anders verhält es sich jedoch, wenn die Medien, an deren Grenzen die Reflexionen und Brechungen stattfinden, sich nach verschiedenen Richtungen oder nach derselben Richtung mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Es folgen dann Anwendungen der allgemeinen Formeln auf specielle Beobachtungen, von denen hier folgende hervorgehoben werden mögen. Der Umstand, dass durch die Aberration die Dispersion nicht vergrössert wird, beweist, dass die Fresnel'sche Annahme für jede Farbe genau gültig ist. Damit bei einem Prisma die Ablenkung von der Aberration unabhängig ist, muss die Bewegungsrichtung mit dem durchgehenden Strahle einen rechten Winkel bilden. In einer planparallelen Platte findet auch bei beliebiger Bewegungsrichtung eine Ablenkung nicht statt.
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optics waves refraction reflection
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