Über die Integration der Gleichungen des elastischen Gleichgewichts eines rechtwinkligen Parallelepipeds. (Q2582287)

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scientific article; zbMATH DE number 2503021
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    Über die Integration der Gleichungen des elastischen Gleichgewichts eines rechtwinkligen Parallelepipeds.
    scientific article; zbMATH DE number 2503021

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      Über die Integration der Gleichungen des elastischen Gleichgewichts eines rechtwinkligen Parallelepipeds. (English)
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      1941
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      Verf. behandelt die durch die Überschrift bezeichnete Aufgabe, bei der er ganz allgemeine Kräfte als wirksam annimmt, mit der zweistufigen endlichen Fourierschen Abbildung \(\mathfrak F\). Er wendet sie auf die Verschiebungen \(u,\ldots\) und Spannungen \(\sigma,\ldots\) in den zu der Grundund Deckfläche des Quaders parallelen Schnitten an. Für die Bilder \(u^*,\ldots\) der \(u,\ldots\) entsteht ein Gefüge gewöhnlicher Differentialgleichungen mit festen Vorzahlen nebst Grenzbedingungen; in ihnen müssen die an den Seitenflächen des Quaders angreifenden \(u,\ldots\) \textit{und} \(\sigma,\ldots\) bekannt sein, während es tatsächlich nur die einen \textit{oder} die anderen sind. Der vom Verf. hier verfolgte Gedanke \textit{Picone}s zur Ermittlung der 12 unbekannten unter diesen 24 Funktionen besteht in der Forderung, daß die Bilder der \(u,\ldots\) \textit{ganze} Funktionen der Abbildungsparameter seinsollen. Sie besitzen nun zunächst folgende polhaft singuläre Linien: 1) eine Folge unzähliger imaginärer Kreise um den Ursprung \(O\), von denen jeder Punkt ein Pol erster Ordnung (P. I. O.) ist; 2) die isotropen Geraden durch \(O\), deren Punkte P. II. O. sind -- mit Ausnahme von \(O\), der P. IV. O. ist. Die Ausmerzung dieser Singularitäten führt zu unzähligen Beziehungen zwischen den \(u,\ldots\) und den \(\sigma,\ldots\) auf den Seitenflächen des Quaders; sie sind der Ausdruck des Bettischen Gegenseitigkeitssatzes, wenn er auf die tatsächliche unbekannte Verschiebung und auf unzählige gedachte angewandt wird, die verschwindenden Massenkräften im Quader und verschwindenden Oberflächenkräften auf seiner Grund- und Deckfläche entsprechen. Das Bettische Gesetz stellt sich als ein Gefüge Fischer-Rieszscher Integralgleichungen dar. Ob diese zur Bestimmung der Lösung genügen, bleibt eine offene Frage, auf die Verf. eine bejahende Antwort für wahrscheinlich hält. Geschichtliche Bemerkung des Besprechers: Die Abbildung \(\mathfrak F\) hat Besprecher auf die Wärmeleitung im Rechteck angewandt (vgl. vorstehende Besprechung). In einem ``Zusatz zur Druckprobe'' wies er darauf hin, daß \(\mathfrak F\) schon in \textit{Picone}s Buchs ``Appunti di analisi superiore'' (1940; F. d. M. 66, 198 (JFM 66.0198.*)) vorkommt. Er vermerkt jetzt, daß \(\mathfrak F\) noch früher im Schrifttum auftritt, nämlich in einem Auszüge aus der hier besprochenen Arbeit in Atti Accad. Italia, Rend. Cl. Sci. fis. mat. natur. (7) 1 (1940), 514-524 (F. d. M. 66, 1029 (JFM 66.1029.*)).
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