Das plastische Verhalten von Rohren unter statischem Innendruck bei verschwindender Längsdehnung im Bereich endlicher Verformungen. (Q2584525)

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scientific article; zbMATH DE number 2504290
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    Das plastische Verhalten von Rohren unter statischem Innendruck bei verschwindender Längsdehnung im Bereich endlicher Verformungen.
    scientific article; zbMATH DE number 2504290

      Statements

      Das plastische Verhalten von Rohren unter statischem Innendruck bei verschwindender Längsdehnung im Bereich endlicher Verformungen. (English)
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      1941
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      Die im Titel genannte Aufgabe wird für Rohre endlicher Dicke gelöst, wobei vorausgesetzt wird, daß sich der ganze Rohrquerschnitt plastisch verhalten soll. Als Plastizitätsgesetze sind dabei der Ansatz von de Saint-Venant-Mises, das Verfestigungsgesetz von R. Schmidt, sowie die Inkompressibilitätsbedingung zugrunde gelegt worden, die nach Definierung des Verzerrungs- bzw. Spannungstensors für den verformten Körper, von dem auch die Gleichgewichts- und Spannungsrandbedingungen erfüllt werden, zu Formeln für die Radialverschiebung (die axiale Verschiebung verschwindet wegen der Forderung einer unveränderlichen Rohrlänge, die tangentiale deshalb, weil auch im plastischen Bereich ein achsensymmetrisches Problem vorliegt), die Dehnungen und Normalspannungen führen. Die in diesen Formeln noch vorkommende Größe \(c\) ist ihrerseits vom statischen Innendruck in einer durch das Verfestigungsgesetz beeinflußten Weise abhängig. Diese Zusammenhänge lassen sich unter der Voraussetzung eines linearen Verfestigungsgesetzes sogar in geschlossener Form darstellen, und ihre Anwendung auf zwei Beispiele verschiedener Wanddicke aber gleichen Innendruckes zeigt, daß der Verlauf der genannten Spannungen über den Wandquerschnitt annähernd linear erfolgt und sich als wenig abhängig von der Steigung des linearen Verfestigungsgesetzes erweist. Allerdings muß diese im Verhältnis zum Absolutglied einen bestimmten Wert übersteigen, wenn bei Überschreitung einer bestimmten unteren Druckschranke die oben erwähnte Größe \(c\) positiv sein soll. Schließlich ist noch für einen allgemeinen Zusammenhang der Verfestigungskurve mittels näherungsweiser Integration der Spannungsverlauf über die Wanddicke bestimmt worden, wobei sich zeigte, daß bei kleineren Werten des Innendruckes die Axialspannung an der Rohrinnenwand auch eine Druckspannung sein kann. Über die Giltigkeit der hier vorausgesetzten Plastizitätsgesetze bei großen bleibenden Formänderungen kann freilich zuletzt bloß der Versuch entscheiden.
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