Die laminare Reibungsschicht an elliptischen Zylindern und Rotationsellipsoiden bei symmetrischer Umströmung. (Q2584720)
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scientific article; zbMATH DE number 2504447
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Die laminare Reibungsschicht an elliptischen Zylindern und Rotationsellipsoiden bei symmetrischer Umströmung. |
scientific article; zbMATH DE number 2504447 |
Statements
Die laminare Reibungsschicht an elliptischen Zylindern und Rotationsellipsoiden bei symmetrischer Umströmung. (English)
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1941
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Diese Untersuchung wurde veranlaßt durch die Frage nach dem Widerstandsbeitrag von Tragflügel und Rumpf zum Gesamtwiderstand eines Flugzeugs. Zur Klärung dieser Frage muß zunächst die für den Widerstand maßgebliche Reibungsschicht an diesen beiden Bauteilen eingehender erforscht werden. Als Vorstudie zu diesem Problem berechnet Verf. die laminare Grenzschicht an einem elliptischen Zylinder und an einem Rotationsellipsoid bei jeweils symmetrischer Umströmung nach dem Pohlhausen-Verfahren. Als Druckverteilung wird die durch die Potentialströmung gelieferte zugrunde gelegt. Dann sind die Geschwindigkeitsverteilungen am Rande der Grenzschicht an beiden hier betrachteten Körperquerschnitten in Hauptströmungsrichtung bis auf einen konstanten Faktor die gleichen. Man hat damit die Möglichkeit des Vergleichs beider untersuchten Fälle unter gleichen Bedingungen. Bei gleichen Querschnitten der umströmten Körper zieht Verf. Vergleiche einmal für den Fall gleicher Reynoldsscher Zahlen (gebildet mit der ungestörten Anblasegeschwindigkeit und dem Ellipsendurchmesser in Anströmungsrichtung) sowie andererseits für den Fall absolut gleicher Geschwindigkeitsverteilungen am äußeren Rande der Reibungsschichten. Im ersten Fall ist die Wandschubspannung am Ellipsoid stets kleiner als am Zylinder, der Ablösungspunkt liegt am Ellipsoid nur wenig vor dem Ablösungspunkt am Zylinder, gemessen in Strömungsrichtung vom vorderen Staupunkt aus. Beim zweiten Vergleichsfall ist die Schubspannung am Ellipsoid vor dem Druckminimum der äußeren Potentialströmung größer als am Zylinder, auf dem Wege von dieser Stelle bis zum Ablösungspunkt kehren sich die Verhältnisse jedoch um, und zwar um so später, je schlanker der Körperquerschnitt gewählt wird. Entsprechende Vergleiche werden für die Impulsdicke gezogen. Der Beiwert des Reibungswiderstands wird für beide Körper in Abhängigkeit vom Achsenverhältnis für den ersten Quadranten des umströmten Querschnitts dargestellt.
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