Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Energie monochromatischer elektromagnetischer Wellen in dielektrischen Medien. (Q2584941)
From MaRDI portal
!
This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use the normal view instead:
scientific article; zbMATH DE number 2504622
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Energie monochromatischer elektromagnetischer Wellen in dielektrischen Medien. |
scientific article; zbMATH DE number 2504622 |
Statements
Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Energie monochromatischer elektromagnetischer Wellen in dielektrischen Medien. (English)
0 references
1941
0 references
Es wird die Frage untersucht, mit welcher Geschwindigkeit \(u_E\) sich die mittlere Energie einer geführten monochromatischen Welle, z. B. einer Welle, die sich im Innern eines metallischen Rohres bewegt, im eingeschwungenen Zustand fortpflanzt. Die metallische Begrenzung wird als unendlich gut leitend vorausgesetzt. Das Medium im Innern des Rohres sei durch \(\varepsilon\) und \(\mu\) gekennzeichnet. \(u_E\) wird definiert als Quotient zwischen dem im Zeitmittel sekundlich durch den Rohrquerschnitt hindurchtretenden Energiefluß und der mittleren in einem Rohrstück der Länge 1 enthaltenen Energie. Es ergibt sich allgemein die Beziehung \(vu_E = c^2\), wo mit \(v\) die Phasengeschwindigkeit und mit \(c=\dfrac{1}{\sqrt{\varepsilon\mu}}\) die Lichtgeschwindigkeit in dem betreffenden Medium bezeichnet ist. Sind \(\varepsilon\) und \(\mu\) frequenzunabhängig, so ergibt sich weiter, daß das \(u_E\) der monochromatischen Welle mit der Gruppengeschwindigkeit \[ u=\frac{d\omega}{dh(\omega)}\left[h=\frac{2\pi}{\lambda}= \sqrt{\varepsilon\mu\omega^2-\varLambda^2}, \;\varLambda^2 \;\text{ Eigenwert der Diff.Gl. } \;\varDelta u + \varLambda^2u = 0\right] \] übereinstimmt. Bei Vorhandensein einer Dispersion des Mediums werden sich die beiden Geschwindigkeiten jedoch prinzipiell voneinander unterscheiden.
0 references