Über die Legendresche Bedingung und die Feldtheorien in der Variationsrechnung der mehrfachen Integrale. (Q2587112)
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scientific article; zbMATH DE number 2506685
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Über die Legendresche Bedingung und die Feldtheorien in der Variationsrechnung der mehrfachen Integrale. |
scientific article; zbMATH DE number 2506685 |
Statements
Über die Legendresche Bedingung und die Feldtheorien in der Variationsrechnung der mehrfachen Integrale. (English)
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1940
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Zur Vorbereitung auf die zweite Arbeit werden in der ersten die Haupttatsachen über Variationsprobleme mit einfachen Integralen (ohne Nebenbedingungen, nichtparametrische Form) in formal neuartiger Weise hergeleitet, indem von Anfang an von dem Kalkül der alternierenden Differentialformen Gebrauch gemacht wird. Diese Methode wird in der zweiten Arbeit dazu benutzt, die neuen, auf dem Begriff des ``geodätischen Feldes'' beruhenden Theorien der Variationsrechnung mit mehrfachen Integralen in bemerkenswert durchsichtiger Weise zu entwickeln. Insbesondere werden die Theorien von \textit{Carathéodory} (Acta Univ. Szeged, Sci. math. 4 (1928/29), 193-216; F.~d.~M. 55\(_{\text{II}}\), 900) und \textit{Weyl} (Ann. Math., Princeton, (2) 36 (1935), 607-629; F.~d.~M. 61\(_{\text{I}}\), 554) nach \textit{Lepage} (Acad. Belgique, Bull. Cl. Sci. (5) 22 (1936); 716-729, 1036-1046; F.~d.~M. 62\(_{\text{II}}\), 1329) als Sonderfälle einer umfassenden Theorie erkannt. Als wichtiges neues Ergebnis wird hergeleitet, daß die Theorie von Carathéodory dadurch ausgezeichnet ist, daß nur in ihr die geodätischen Felder transversale Flächen besitzen und damit zur direkten Behandlung von Problemen mit beweglichen Rändern geeignet sind. Diese Verhältnisse werden am Schluß durch ein einfaches Beispiel illustriert, bei welchem ein geodätisches Feld existiert, aber trotz dem Erfülltsein der Legendre-Bedingung kein Minimum eintritt. Nach Ansicht des Referenten wird eine weitere Aufklärung dieser Tatbestände nur von einer eingehenden Behandlung der zweiten Variation zu erwarten sein, deren formale Seite wohl auch durch die Methode des Verf. die nötige Durchsichtigkeit gewinnen würde.
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