Über die Kreisbewegungen der Weltkörper. Übersetzt und mit Anmerkungen von C. L. Menzzer. Unveränderter Neudruck der Originalausgabe Thorn 1879. Mit einem neuen Vorwort von J. Hopmann. (Q2590185)

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scientific article; zbMATH DE number 2509609
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    Über die Kreisbewegungen der Weltkörper. Übersetzt und mit Anmerkungen von C. L. Menzzer. Unveränderter Neudruck der Originalausgabe Thorn 1879. Mit einem neuen Vorwort von J. Hopmann.
    scientific article; zbMATH DE number 2509609

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      Über die Kreisbewegungen der Weltkörper. Übersetzt und mit Anmerkungen von C. L. Menzzer. Unveränderter Neudruck der Originalausgabe Thorn 1879. Mit einem neuen Vorwort von J. Hopmann. (English)
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      1939
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      Das Interesse für \textit{Coppernicus} ist unverkennbar im Wachsen. Verschiedene Ursachen wirken zusammen. So erfordert die anmaßende und unbegründete Propaganda, welche der ehemalige polnische Staat mit dem Namen Coppernicus getrieben hat, noch heute gelegentlich Zurückweisung. Ferner feiern wir im Jahre 1943 das 400-jährige Jubiläum des Werkes ``Über die Kreisbewegungen'' und gedenken gleichzeitig des Todes seines großen Schöpfers. Zu diesen äußeren Gründen, sich mit Coppernicus zu beschäftigen, gesellt sich, wie \textit{J. Hopmann} in der Einleitung näher ausführt, eine tiefer liegende Ursache. Coppernicus ist Kämpfer. Allein stemmt er sich gegen überkommene Anschauungen und bringt sie ins Wanken. Auch heute steht die Wissenschaft im Kampf um die Anerkennung neuer Tatsachen. So kann uns Coppernicus ein Vorbild sein. Vorbedingung dafür ist ein leichter Zugang zu seinem Werke. Ein solcher hat nicht mehr bestanden. Die deutsche Übersetzung von \textit{C. L. Menzzer} aus dem Jahre 1879 ist vergriffen und selten geworden. In dankenswerter Weise hat es die Akademische Verlagsgesellschaft übernommen, diese Übertragung durch einen photomechanischen Abdruck zu einem annehmbaren Preise wieder auf den Markt zu bringen. Der Mathematiker hat dadurch die Freude, Bekanntschaft mit den Kapiteln 12 bis 14 des ersten Buches zu machen, in denen, anknüpfend an Sätze von Euklid und Ptolemäus, in geschickter Weiterführung die ebene und sphärische Trigonometrie entwickelt wird. Die modernen Bezeichnungen fehlen allerdings noch, der Begriff der Winkelfunktionen hat sich noch nicht in voller Klarheit abgezeichnet. Es findet sich aber bereits eine von \(10^\prime\) zu \(10^\prime\) fortschreitende Tafel der Sinusfunktion. Alle Formeln werden darum auf den Sinus zurückgeführt.
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