Idealtheorie in nicht kommutativen Halb\-gruppen. (Q2590487)

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scientific article; zbMATH DE number 2509924
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    Idealtheorie in nicht kommutativen Halb\-gruppen.
    scientific article; zbMATH DE number 2509924

      Statements

      Idealtheorie in nicht kommutativen Halb\-gruppen. (English)
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      1939
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      \(\mathfrak R\) sei eine Halbgruppe, d. h. hier ein Bereich mit assoziativer Multiplikation, in dem die Division in beiden Richtungen höchstens eindeutig ist, und habe ein Eins\-element. Das Zentrum von \(\mathfrak R\) enthalte eine Gruppe \(\mathfrak g\). In \(\mathfrak R\) werden dann in bezug auf \(\mathfrak g\) die Begriffe der Ordnung und der Maximalordnung eingeführt. Ist \(\mathfrak O\) eine Ordnung, so wird für jede Untermenge \(\mathfrak a\) von \(\mathfrak R\) unter \(\mathfrak a^{-r}\) bzw. \(\mathfrak a^{-l}\) die Menge der Elemente \(t\) von \(\mathfrak R\) verstanden, für die \(\mathfrak at\) bzw. \(t\mathfrak a\) Untermenge von \(\mathfrak O\) ist. Links- und Rechtsideale \(\mathfrak a\) der Ordnung \(\mathfrak O\) werden dann als \(v\)-Ideale, also durch die Gleichung \((\mathfrak a^{-r})^{-l}=\mathfrak a\) bzw. \((\mathfrak a^{-l})^{-r}=\mathfrak a\) nebst Zusatzbedingungen erklärt. In diesem Sinne wird nun die Ideal\-theorie einer Maximalordnung \(\mathfrak O\) aufgestellt. In Analogie zur gewöhnlichen Ideal\-theorie werden Summen- und Produktbildung für zweiseitige Ideale eingeführt. Gegen\-aber der Multiplikation bilden die zweiseitigen Ideale von \(\mathfrak O\) eine Gruppe, und aus Teilbarkeit folgt in beiden Richtungen Produktdarstellung. Nach Auszeichnung der ganzen Ideale heißt ein ganzes \(\mathfrak p\) Primideal, wenn aus der Teilbarkeit des Produktes zweier ganzen Ideale durch \(\mathfrak p\) die Teilbarkeit eines Faktors durch \(\mathfrak p\) folgt. Bei Voraus\-setzung des Teilerkettensatzes für ganze Ideale von \(\mathfrak O\) sind Primideale genau die maxi\-malen Ideale, und jedes ganze Ideal läßt sich eindeutig als Produkt von Primideal\-potenzen darstellen. Ist \(\mathfrak R\) insbesondere eine Gruppe, so läßt sich der Begriff des (zwei\-seitigen) Hauptideals dann und nur dann allgemein einführen, wenn alle einseitigen Ideale von \(\mathfrak O\) zweiseitig sind, zugleich dann und nur dann, wenn \(\mathfrak O\) die Kommutator\-gruppe \(\mathfrak K\) von \(\mathfrak R\) enthält. In diesem Falle lassen sich die Ideale \(\mathfrak a\) von \(\mathfrak O\) den Idealen \(\overline{\mathfrak a}\) von \(\overline{\mathfrak O}=\mathfrak O/\mathfrak K\) mittels der Beziehung \(\overline{\mathfrak a}=\mathfrak a/\mathfrak K\) eineindeutig zuordnen, und dabei wird stets \(\mathfrak a=\overline{\mathfrak a}\mathfrak K\). Gegenüber dieser Zuordnung sind die Idealgruppen von \(\mathfrak O\) und \(\overline{\mathfrak O}\) iso\-morph. Ist hingegen \(\mathfrak R\) keine Gruppe, so lassen sich Hauptideale \((a)\) von vornherein nur für solche Elemente \(a\) von \(\mathfrak R\) erklären, die ein inverses Element haben, aber nicht notwendig für jedes solche \(a\). Diese \(a\) bilden eine Gruppe \(\mathfrak H\). Ist \(\mathfrak O\cap\mathfrak H=\mathfrak O'\), so ist \(\mathfrak O'\) eine Maximalordnung von \(\mathfrak H\), und aus jedem Element von \(\mathfrak H\) läßt sich nun auch in bezug auf \(\mathfrak O'\) ein Hauptideal erzeugen, so daß die obige Theorie für \(\mathfrak H\) und \(\mathfrak O'\) statt \(\mathfrak R\) und \(\mathfrak O\) besteht. Zugleich lassen sich jetzt die Ideale \(\mathfrak a'\) von \(\mathfrak O'\) den dadurch erzeugten zwei\-seitigen Idealen \(\mathfrak a\) von \(\mathfrak O\) eineindeutig zuordnen, und dabei wird stets \(\mathfrak a\cap\mathfrak H=\mathfrak a'\). Gegenüber dieser Zuordnung sind die Idealgruppen von \(\mathfrak O\) und \(\mathfrak O'\) isomorph. Durch Zusammensetzung beider Zuordnungen gelangt man von der Idealtheorie in einer nicht notwendig kommutativen Halbgruppe zur Idealtheorie in einer Abelschen Gruppe.
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