Theorie des dünnen Tragflügels bei beliebigen Umrißformen. (Q2593467)

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scientific article; zbMATH DE number 2512739
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    Theorie des dünnen Tragflügels bei beliebigen Umrißformen.
    scientific article; zbMATH DE number 2512739

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      Theorie des dünnen Tragflügels bei beliebigen Umrißformen. (English)
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      1939
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      Während in der Prandtlschen Tragflügeltheorie für die Berechnung der Abwindverteilung über die Spannweite der Tragflügel durch eine tragende Linie, d. h. durch einen Stabwirbel mit veränderlicher Zirkulationsverteilung, ersetzt wird, idealisiert Verf. den Flügel durch ein ebenes, mit Wirbeln belegtes Flächenstück von gleichem Umriß und erfaßt damit über die Prandtlsche Theorie hinaus auch den Fall kleinen Seitenverhältnisses. Zur Ermittlung der Zirkulationsverteilung dient das Potential der induzierten Geschwindigkeit in der Form einer Doppelbelegung, die sich über die ganze mit den gebundenen und freien Wirbeln belegte Fläche erstreckt, und deren Moment \(\mu(\xi,\eta)\) aus den physikalischen Grenzbedingungen zu bestimmen ist. Im Falle symmetrischer Anströmung gelangt Verf. zunächst zu für beliebige Flügelumrisse gültigen Integrodifferentialgleichung für \(\mu(\xi,\eta)\), die sich bei geradliniger Flügelvorderkante in die Integralgleichung erster Art \[ \iint\limits_\sum \left[\frac{\sqrt{(\xi-x)^2+(\eta-y)^2}}{(\xi-x)(\eta-y)}\frac 1{\eta-y}\right]\psi(\xi, \eta)\,d\xi d\eta=1 \quad (\sum \;\text{Flügelgrundriß}) \] für die Unbekannte \(\psi(\xi,\eta) = \dfrac 1{U\sin\alpha}\frac{\partial ^2\mu}{\partial \xi\partial \eta}\) mit den Nebenbedingungen \(\mu= 0\) an der Vorderkante, \(\dfrac{\partial \mu}{\partial \xi}=0\) an der Hinterkante überführen läßt. Zu dieser Integralgleichung hat Ref. ergänzend zu bemerken, daß der Hauptwert des auf der linken Seite stehenden singulären Integrals infolge der im Anschluß an Gleichung (12\('\)) ausgeführten partiellen Integrationen nicht wie bisher (vgl. S. 155) durch Ausschluß eines kleinen Kreisgebietes um den Aufpunkt \((x,y)\), sondern durch Entfernung eines die singulären Linien \(x=\xi\), \(y=\eta\) als Mittellinien enthaltenden Kreuzstreifens zu definieren ist. Auf die Auflösung obiger Integralgleichung geht Verf. nicht ein, sondern zeigt nur, daß sich daraus im Grenzfall kleiner Flügeltiefe die bekannte Prandtlsche Integrodifferentialgleichung für die Zirkulationsverteilung über die Spannweite herleiten läßt.
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