Singular and continuous complexes, chains and cycles. (Q2597283)
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scientific article; zbMATH DE number 2516431
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Singular and continuous complexes, chains and cycles. |
scientific article; zbMATH DE number 2516431 |
Statements
Singular and continuous complexes, chains and cycles. (English)
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1938
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Vergleich der beiden nahe verwandten Begriffe ``singulärer Komplex'' und ``stetiger Komplex''. Bei Bildung stetiger Komplexe \(K\) in einem topologischen Raum \(\mathfrak R\) geht man aus von einem Euklidischen Komplex \(C\) und einer stetigen Abbildung \(\varphi(\overline C)\) des durch \(C\) bestimmten Polyeders \(\overline C\) in den Raum \(\mathfrak R\), mit einer nahe liegenden Vorschrift däfur, wann \(\varphi(\overline C)\) und \(\varphi^\prime(\overline C^\prime)\) denselben stetigen Komplex bestimmen; auch Addition, Randbildung usw. für stetige Komplexe werden auf dem Wege über die Euklidischen Originale definiert (vgl. z. B. \textit{Alexandroff-Hopf}, Topologie I (1935; F. d. M. \(61_{\text{I}}\), 602), S. 332 ff.). Singuläre Komplexe dagegen entstehen, indem man in \(\mathfrak R\) eine Gesamtheit von singulären Zellen \(E\) als stetige Bilder Euklidischer Simplexe \(\sigma\) definiert (wobei \(\varphi(\sigma)\) und \(\varphi U(U^{-1} \sigma)\), \(U\) affine Abbildung, dasselbe \(E\) bestimmen). Inzidenzen zwischen den \(E\) verschiedener Dimension werden dem geometrischen Sachverhalt entsprechend festlegt, und dann wird für Linearformen in den \(E\) (mit einer Abelschen Gruppe als Koeffizientenbereich) der Kalkül der algebraischen Topologie entwickelt. Die beiden Bildungen stimmen nicht überein: Eine durch drei Punkte \(a\), \(b\), \(c\) unterteilte (orientierte) Kreislinie in \(\mathfrak R\) zum Beispiel läßt sich nur auf eine Weise als singulärer Komplex, aber auf verschiedene Weise als stetiger Komplex auffassen, etwa als Bild eines Dreiecks \(ABC\) oder als Bild eines Streckenzuges \(ABCA^\prime\), wobei \(A\) und \(A^\prime\) beide auf \(a\) abgebildet sind. Die stetigen Komplexe liefern also eine feinere Unterscheidung, die besonders bei mengentheoretischen Fragen von Vorteil sein kann, während Verf. für algebraische Fragen die singulären Komplexe vorzieht. Das wird noch am Beispiel der lokalen Zusammenhangsbegriffe \(LC\) und \(HLC\) ausgeführt (vgl. Verf., Ann. Math., Princeton, (2) 35 (1934), 118-129; Duke Math. J. 1 (1935), 1-18; F. d. M. \(60_{\text{II}}\), 1218; \(61_{\text{II}}\), 1363). Eine Verbindung zwischen singulären und stetigen Komplexen bildet der Satz: Zu jedem endlichen singulären \(n\)-Komplex \(K^n\) gibt es einen isomorphen Euklidischen Komplex \(L^n\) und eine simpliziale Unterteilung \(L^{*n}\) von \(L^n\), deren stetiges Bild mit der zweiten baryzentrischen Unterteilung von \(K^n\) zusammenfällt.
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