Vom Punkt zur vierten Dimension. Geometrie für jedermann. (Q2611265)
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scientific article; zbMATH DE number 2531210
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Vom Punkt zur vierten Dimension. Geometrie für jedermann. |
scientific article; zbMATH DE number 2531210 |
Statements
Vom Punkt zur vierten Dimension. Geometrie für jedermann. (English)
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1935
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Nach seinem Buch ``Vom Einmaleins zum Integral'' (1934; F. d. M. \(60_{\text{II}}\)), einer ``Mathematik für jedermann'', legt Verf. nun hier eine ``Geometrie für jedermann'' vor. Das Buch verdient diesen Titel wirklich. Denn die Darstellung ist sehr fesselnd und führt, von einer rein praktischen Aufgabe (der Entfernungsmessung nach \textit{Thaies von Milet}) ausgehend, nach und nach immer tiefer in die Geometrie hinein bis zur Aufdeckung ihrer axiomatischen Grundlegung, ohne dabei außer einigen einfachen Tatsachen aus der Arithmetik besondere Kenntnisse aus der Mathematik vorauszusetzen. Bei diesen Vorzügen der Darstellung fallen einige kleine Unklarheiten und Ungenauigkeiten nicht ins Gewicht. So kann die Erörterung auf S. 299, bei der Verf. von ``einem \dots an einen rationalen Punkt anstoßenden irrationalen Punkt und dem nächsten rationalen Punkt\dots'' spricht, auf den unerfahrenen Leser irreführend wirken. -- Unrichtig ist, wenn Verf. (S. 133, 383) meint, daß für die Geometrie auf der Kugel mit einziger Ausnahme des Parallelenaxioms alle andern Axiome (gemeint sind die \textit{Hilbert}schen Axiome in der Fassung der 4. Aufl. (1913; F. d. M. 44, 543 (JFM 44.0543.*)) der ``Grundlagen der Geometrie'') gültig seien. Bekanntlich folgt aus den \textit{Hilbert}schen Axiomgruppen I, II, III bereits die Existenz nicht schneidender Geraden in derselben Ebene; um zur Geometrie auf der Kugel und überhaupt zur elliptischen Geometrie zu gelangen, muß man das Anordnungsaxiom II 3 abändern. -- Mit dem ``unendlich Kleinen'' und dem ``unendlich Großen'' wird gelegentlich etwas leichtfertig umgegangen. Das Buch behandelt neben der Axiomatik und der \textit{Hilbert}schen Begründung der Proportionenlehre die Anfangsgründe der projektiven Geometrie in synthetischer Behandlung und der elementaren analytischen Geometrie, Einiges aus der Planimetrie und der Geometrie auf der Kugel, ebene und sphärische Trigonometrie, genaue und angenäherte geometrische Konstruktionen -- dabei auch einen 1934 von \textit{Vietoris} angergebenen Evolventenzirkel zur angenäherten Rektifikation des Kreises --, den \textit{Euler}schen Polyedersatz sowie die Konstruktion der regulären Polyeder und schließt mit Ausblicken auf Geometrien in höheren und allgemeinen Räumen, insbesondere auf die zweidimensionale nichteuklidische und die vierdimensionale euklidische Geometrie. (V 1, 3.).
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