Sur les espaces localement connexes et péaniens en dimensions \(n\). (Q2615518)
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scientific article; zbMATH DE number 2535858
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Sur les espaces localement connexes et péaniens en dimensions \(n\). |
scientific article; zbMATH DE number 2535858 |
Statements
Sur les espaces localement connexes et péaniens en dimensions \(n\). (English)
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1935
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Für einen metrischen Kaum \(Y\) bedeute \(c_l(Y)\) die größte ganze Zahl \(n\) von folgender Eigenschaft: Jede stetige Abbildung \(f\) einer abgeschlossenen Teilmenge A eines separablen metrischen Raumes \(X\) in den Raum \(Y\) läßt sich zu einer stetigen Abbildung \(f^*\) einer passenden Umgebung von \(A\) in \(X\) fortsetzen, falls nur dim\((X-A) \leqq n + 1\). Wenn ein solches \(n\) nicht existiert, setze man \(c_l(Y) = \aleph_0\) bzw. \(\omega\), je nachdem ob eine solche Fortsetzung auch bei unendlich-dimensionalem \(X - A\) immer möglich ist oder nicht, \(c_l(Y)\) steht in enger Beziehung zu dem Begriff des höherdimensionalen lokalen Zusammenhanges (im Homotopiesinn). Es gilt nämlich: Für einen metrischen separablen Raum \(Y\) ist die Ungleichung \(c_l(Y) \geqq n\) gleichbedeutend mit jeder der folgenden Aussagen: (I) \(Y\) ist lokal zusammenhängend bis zur \(n\)-ten Dimension (einschließlich). (II) \(Y\) ist Umgebungsretrakt in jedem umfassenden Raum \(Z\) mit dim\((Z-Y) \leqq n + 1\), in dem \(Y\) abgeschlossen ist. (\(n = \aleph_0\) gibt die absoluten Umgebungsretrakte.) (III) Zu jedem \(p\in Y\) und \(\varepsilon > 0\) gibt es ein \(\eta > 0\) mit folgender Eigenschaft: Ist \(A\) eine abgeschlossene Teilmenge eines metrischen separablen Raumes \(X\) mit dim\((X-A)\leqq n + 1\), \(f\) eine stetige Abbildung von \(A\) in \(Y\) derart, daß der Durchmesser \(\delta(p +f(A)) < \eta\) ist, so gibt es eine stetige Fortsetzung \(f^*\) von \(f\) auf ganz \(X\) mit \(\delta(p + f^*(X)) < \varepsilon\). \(c(Y)\) sei ebenso wie \(c_l(Y)\) definiert, mit dem Unterschied, daß \(f^*\) eine stetige Fortsetzung von \(f\) auf ganz \(Y\) sein soll. Dann gilt bei separablem metrischem \(Y\) entsprechend: \(c(Y) \geqq n\) ist gleichbedeutend mit: (I) \(Y\) ist lokal zusammenhängend bis zur Dimension \(n\), und jedes in \(Y\) gelegene stetige Bild einer höchstens \(n\)-dimensionalen Sphäre ist in \(Y\) auf einen Punkt zusammenziehbar. (II) \(Y\) ist Retrakt eines jeden umfassenden Raumes \(Z\) mit dim\((Z-Y) \leqq n+1\), in dem \(Y\) abgeschlossen ist. (\(n =\aleph_0\) liefert die absoluten Retrakte.) -- Da (I) bei kompaktem \(Y\) und \(n = 0\) die \textit{Peano}schen Kontinua kennzeichnet, nennt Verf. \(Y\) mit \(c(Y) \geqq n\) einen bis zur \(n\)-ten Dimension \textit{Peano}schen Raum. \(A\) und \(B\) seien in ihrer Summe abgeschlossen. Dann gilt: Aus \(c_l(A) \geqq n\), \(c_l(B) \geqq n\), \(c_l(AB) \geqq n-1\) folgt \(c_l (A + B) \geqq n\). Aus \(c_l(A+B) \geqq n\), \(c_l(AB) \geqq n\) folgt \(c_l(A) \geqq n\), \(c_l(B) \geqq n\). \noindent Ebenso für \(c\). -- Für Produkträume ergibt sich: \[ c(Y_1\times Y_2 \times\ldots) = \min c(Y_i),\;c_l(Y_1\times Y_2) = \min (c_l(Y_1), c_l(Y_2)) \] (aber im letzten Fall nur \(\leqq\) bei unendlich vielen Faktoren). -Ist \(T\) kompakt, \(Y^T\) der Raum der stetigen Abbildungen von \(T\) in \(Y\), so gilt \[ c_l(Y^T) \leqq c_l(Y) \leqq c_l(Y^T) + \dim T, \] und ebenso für \(c\). -- Diese Sätze ermöglichen oft die Berechnung der \(c\) und \(c_l\). \(c(Y) \geqq n\) bedingt bei kompaktem \(Y\), daß \(Y\) azyklisch bis zur \(n\)-ten Dimension ist; ferner ist \(Y\) in sich zusammenziehbar bis zur \(n\)-ten Dimension, d. h. jede höchstens \(n\)-dimensionale abgeschlossene Teilmenge von \(Y\) ist einem Punkt homotop. \(c_l(Y) \geqq n\) hat lokale Zusammenziehbarkeit in sich bis zur n-ten Dimension zur Folge (aber nicht umgekehrt).
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