Über die direkten Produktzerlegungen einer Gruppe in direkt unzerlegbare Faktoren. (Q2616698)

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scientific article; zbMATH DE number 2537251
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    Über die direkten Produktzerlegungen einer Gruppe in direkt unzerlegbare Faktoren.
    scientific article; zbMATH DE number 2537251

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      Über die direkten Produktzerlegungen einer Gruppe in direkt unzerlegbare Faktoren. (English)
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      1934
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      Mit Hilfe der Resultate einer früheren Arbeit (Theorie der Automorphismenringe Abelscher Gruppen und ihr Analog bei nichtkommutativen Gruppen, Math. Ann. 107 (1932), 514-542; F. d. M. 58) gelingt Verf. eine neue einfache Herleitung des \textit{Krull-Schmidt}schen Satzes, daß\ eine Gruppe \(\mathfrak G\) mit Operatoren, in der der Doppelkettensatz für Normalteiler erfüllt ist, bis auf zentrale Isomorphie eindeutig als direktes Produkt direkt unzerlegbarer Untergruppen dargestellt werden kann. Ein Automorphismus der Gruppe \(\mathfrak G\) heißt nach Verf. normal, wenn er mit den inneren Automorphismen der Gruppe vertauschbar ist; ein System von \(n\) Automorphismen \(\Theta _{\nu }\) heißt addierbar, wenn jeder Automorphismus \(\Theta _{\nu }\) die Gruppe \(\mathfrak G\) auf eine Untergruppe \(\mathfrak G \Theta _{\nu }\) derart abbildet, daß\ diese Gruppen \(\mathfrak G \Theta _{\nu }\) zu je zweien elementweise miteinander vertauschbar sind. Ferner heißt ein normaler Automorphismus eigentlich, wenn \(\mathfrak G \Theta = \mathfrak G\) ist. Die Beweisführung für den Satz stützt sich nun im wesentlichen auf den folgenden Satz: Ist die Summe addierbarer normaler Automorphismen einer direkt unzerlegbaren Gruppe eigentlich, so ist auch einer unter ihnen eigentlich. Es mögen die beiden Zerlegungen \[ \mathfrak G =\mathfrak H _1\times \mathfrak H _2\times \cdots \times \mathfrak H _m = \mathfrak K _1\times \mathfrak K _2\times \cdots \times \mathfrak K _n \] vorgegeben sein. Man zerlegt jedes Element \(H_{\mu }\) von \(\mathfrak H _{\mu }\) in seine \(\mathfrak K\)-Komponenten und jedes Element \(K_{\nu }\) von \(\mathfrak K _{\nu }\) in seine \(\mathfrak H\)-Komponenten. Auf diese Weise wird dem Element \(H_{\mu }\) ein Element \(K_{\mu \nu }\) aus \(\mathfrak K _{\nu }\) und diesem wieder ein Element \(H'_{\mu \nu }\) aus \(\mathfrak H _{\mu }\) zugeordnet, wodurch ein normaler Automorphismus \(\Theta _{\nu }\) von \(\mathfrak H _{\mu }\) definiert wird. Die Summe \(\Theta _1 + \Theta _2 +\cdots + \Theta _n\) dieser (addierbaren) Automorphismen ist der identische Automorphismus, also eigentlich. Wegen der Unzerlegbarkeit von \(\mathfrak H _{mu}\) muß\ daher wenigstens ein \(\Theta _{\nu }\), etwa \(\Theta _{\alpha }\), eigentlich sein. Dann kann aber in der \(\mathfrak H\)-Zerlegung von \(\mathfrak G \;\mathfrak H _{\mu }\) durch \(\mathfrak K _{\alpha }\) ersetzt werden. Durch Induktion folgt daraus der zu beweisende Satz. Der Zusatz ``eindeutig bis auf zentrale Isomorphie'' ergibt sich aus der Tatsache, daß\ es zu zwei Zerlegungen \(\mathfrak G = \mathfrak H _1\times \cdots \times \mathfrak H _m = \mathfrak K _1\times \cdots \times \mathfrak K _n\) stets einen eigentlichen normalen (also zentralen Automorphismus von \(\mathfrak G\)) gibt, der jedes \(\mathfrak H _\mu \) in ein gewisses \(\mathfrak K '_{\mu }\) überführt, wobei \(\mathfrak K '_{\mu }\) eine Permutation der \(\mathfrak K _{mu}\) bedeutet. Der zweite Teil der Arbeit behandelt noch die Frage, wann die Zerlegung der Gruppe \(\mathfrak G\) schlechthin eindeutig ist. Dafür ist notwendig und hinreichend, daß\ alle direkten Faktoren durch einen beliebigen normalen Automorphismus auf sich selbst abgebildet werden. Dies ist dann und nur dann der Fall, wenn normale Homomorphismen von \(\mathfrak H _{\mu }\) auf Untergruppen von \(\mathfrak H _{\nu }\) für \(\mu \not = \nu \) (außer dem trivialen, der alle Elemente auf die Einheit abbildet) nicht existieren. Außer diesen Bedingungen werden noch einige andere angegeben, die mit ihnen äquivalent sind; insbesondere ergibt sich dabei für gewöhnliche endliche Gruppen ein schon bekanntes Resultat.
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