Der Inhalt der Gleichdicke. Abschätzungen für ebene Gleichdicke. (Q2618302)

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scientific article; zbMATH DE number 2538980
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    Der Inhalt der Gleichdicke. Abschätzungen für ebene Gleichdicke.
    scientific article; zbMATH DE number 2538980

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      Der Inhalt der Gleichdicke. Abschätzungen für ebene Gleichdicke. (English)
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      1934
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      Die Arbeit bringt zunächst eine sehr ausführliche, auch vieles Bekannte wieder beweisende Einführung in die Theorie der Gleichdicke (=Eibereiche konstanter Breite) in der euklidischen Ebene. Wegen der Möglichkeit der Verallgemeinerung auf abstrakte metrische Räume nehmen die Entwicklungen die Definition von \textit{E. Meißner} (1911; F. d. M. 42, 91 (JFM 42.0091.*)) zum Ausgang, wonach es sich um Mengen handelt, die in bezug auf den Durchmesser saturiert (nach \textit{Meißner} ``vollständig'') sind. Eine besondere Rolle spielt der Begriff der Weite \(\mu \) eines Gleichdicks \(G\): \(\mu =\frac {D-d}{2b}\), wobei \(D(d)\) der Durchmesser des kleinsten (größten) \(G\) um-(ein-)beschriebenen Kreises und \(b\) die Breite von \(G\) ist. Es ist \(0\leqq \mu \leqq \frac 2{\sqrt 3}-1\); hier sind die Gleichheitszeichnen für Kreis bzw. \textit{Reuleaux}-Dreieck kennzeichnend. Es interessiert der beim Beweis verwandte Konvexitätssatz, daß\ jedes Gleichdick mit zwei Punkten \(A,B\) auch das Zweieck der Kreisbögen vom Radius \(b\) enthält, welche \(A\) und \(B\) so verbinden, daß\ die Bögen höchstens Sechstelkreise sind. - Der Flächeninhalt eines Gleichdicks wird nach oben und unten durch Funktionen von \(\mu \) abgeschätzt. Unter dem isoperimetrischen Defekt eines Gleichdicks wird der Quotient der Flächendifferenz des Gleichdicks und des umfangsgleichen Kreises zum Inhalt des Mittelkreises \(\left (\text{vom Durchmesser }\frac {D+d}2\right )\) verstanden. Bei Abschätzungen dieses Defekts ergibt sich der Satz, daß\ das \textit{Reuleaux}-Dreieck als Gleichdick größten Defekts gekennzeichnet ist. Zum Schluß\^^Mwerden Linearscharen von Gleichdicken behandelt, insbesondere wird das Verhalten von \(\mu \) und \(d\) untersucht, wobei sich u. a. zeigt, daß\ in den oben angegebenen Grenzen jede Weite bei Gleichdicken vorkommt.
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