Über die Theorie und die Anwendungsmethoden der Quadraturreihen. (Q559197)

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scientific article; zbMATH DE number 2546900
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    Über die Theorie und die Anwendungsmethoden der Quadraturreihen.
    scientific article; zbMATH DE number 2546900

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      Über die Theorie und die Anwendungsmethoden der Quadraturreihen. (English)
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      1933
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      Verf. teilt das Integrationsintervall in gleiche Unterteile und setzt für jedes Teilintervall eine besondere Interpolationsformel an. Im ersten Falle wählt er, soweit die Differenzen zur Verfügung stehen, Glieder der \textit{Bessel}schen Interpolationsformel, im zweiten statt dessen für die halben Intervalle, soweit als möglich, Glieder von \textit{Gauß}schen Formeln, und dort, wo die für diese Glieder nötigen Differenzen fehlen, nimmt er in beiden Fällen die entsprechenden Glieder des \textit{Newton}schen Formeln, und zwar am Anfang die der Formeln mit absteigenden, am Ende die der Formeln mit aufsteigenden Differenzen. Dann faßt Verf. für alle Formeln Glieder quer herüber zu einem ``Gelenk'' zusammen. Dadurch kommen in der ersten Formel immer Glieder gleicher Ordnung zusammen, in der zweiten Formel ist der Grad der Glieder der Mittelintervalle um eine Einheit höher als der der Randintervalle, in jedem Gelenk der ersten Formel treten nur Steigungen gleicher Ordnung auf, in jedem der zweiten dagegen zwei Steigungen aufeinander folgender Ordnung. Bei Bildung der Quadraturformeln kehrt sich das gerade um. Im zweiten Fall gewinnt Verf. so die bekannte \textit{Laplace}sche Formel. Die im ersten Fall abgeleitete unterscheidet sich von dieser dadurch, daß\ eine Verschiebung eines Ausdruckes aus den Gliedern ungerader Ordnung der \textit{Laplace}schen Formel in das nächste Glied eintritt. Auf Grund dieses Ansatzes werden neue sehr brauchbare Formen des Restgliedes gewonnen, die im allgemeinen nur eine zweimalige Differenzierbarkeit der zu integrierenden Funktion voraussetzen. Die Verwendbarkeit dieser Formeln zeigt der letzte Abschnitt, in dem unter anderen eine Gruppe neuer Quadraturformeln aufgestellt wird, die eine Verallgemeinerung der \textit{Catalan}schen Formel darstellen und die, wie die hier mittels der Resultate des zweiten Kapitels allgemein gegebene Abschätzung des Restgliedes zeigt, den Formeln vom Typ der \textit{Simpson}schen überlegen sind, wenn man in diesen eine ungerade Anzahl von Intervallen zu einem Teilintervall zusammenfaßt. Ist diese Anzahl aber gerade, z. B. zwei, wie bei der eigentlichen \textit{Simpson}schen Formel, so geben die Formeln vom \textit{Simpson}schen Typ das genauere Resultat.
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