Linear differential equations in infinitely many variables.

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Im Gegensatz zu der vorstehenden Arbeit macht diese, die den linearen Differentialsystemen \[ (1)\quad \frac{dx_1}{dt}=\sum_{j=1}^\infty k_{ij}(t)x_j\;(i=1,2,\dots) \] gewidmet ist, von den unendlichen Determinanten keinen Gebrauch, sondern erhebt sich zu derjenigen Allgemeinheit, die \textit{Hilbert} in seiner Theorie der linearen Gleichungssysteme mit unendlichvielen Unbekannten geschaffen hat. Die Koefizienten \(k_{ij}(t)\) werden jetzt als Potenzreihen angesetzt, konvergent in einem gemeinsamen Kreise \(| t| \leqq r, k_{ij}(t)=\sum_n k_{ij}^{(n)}t^n\); wenn \(l_n\) die obere Grenze der in \textit{Hilbert}s Sinne beschränkt angenommenen Matrix \((k_{ij}^{(n)})\) ist, soll \(\sum_n l_nr^n\) konvergent sein. Alsdann wird Existenz, Eindeutigkeit und Analytizität einer Lösung mit vorgegebenen Anfangswerten von konvergenter Quadratsumme erwiesen, in einem genau präzisierten Sinne, dessen Wiedergabe hier zu viel Raum beanspruchen würde. Es wird darüber hinaus die Existenz der ganzen lösenden Matrix (Fundamentalsystem) im Sinne von \textit{Schlesinger} und -- als Ersatz der nirgends an regulären Punkten verschwindenden Determinante -- das Vorhandensein einer eindeutigen, beschränkten Reziproken erwiesen. Unhomogene Systeme werden durch Variation der Konstanten auf homogene zurückgeführt. (IV 9.)












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