On a certain class of canonical forms.
Nach der wohlbekannten Bemerkung, dass die Abzählung der Constanten in einer Form trügerisch ist, wenn man beurteilen will, ob diese Form eine allgemeine sei, oder ob sie die Erfüllung gewisser Invariantenbeziehungen erfordert, zeigt der Verf., dass man im allgemeinen gleichzeitig zwei ternäre Formen zweiten und dritten Grades (die Gleichungen eines Kegelschnittes und einer kubischen Curve) in die Formen \[ \sum\alpha_ix_i^2\quad\text{ und }\quad \sum a_ix_i^3\qquad(i=1,2,3,4) \] bringen kann. Dagegen ist es trotz der genügenden Constantenanzahl im allgemeinen nicht möglich, gleichzeitig zwei quaternäre Formen zweiten und dritten Grades (die Gleichungen einer Oberfläche zweiter und dritter Ordnung) in die Formen üherzuführen \[ \sum\alpha_ix_i^2\quad\text{ und }\quad \sum a_ix_i^3\qquad(i=1,2,3,4,5,6). \] Wenn dies jedoch möglich ist (unter der Bedingung, dass eine angegebene Invariantenbeziehung stattfindet), so giebt es unendlich viele derartige Darstellungen; die sechs Ebenen \(x_i\) sind dann Schmiegungsebenen einer gegebenen kubischen Curve.
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