On certain saltus equations.

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Zu jeder Funktion \(f(x)\) kann man ihre ``Sprung- oder Schwankungsfunktion \(s_f'(x)\) bestimmen. Diese ist die Differenz der oberen und unteren Limesfunktion und ist daher eine nach oben halbstetige Funktion. Von \(s_f'(x)\) kann man wieder die Schwankungsfunktion \(s_f(x)\) bilden. Die höheren Schwankungsfunktionen \(s_f(x)\) usw. stimmen nach einem Satze von Sierpiński (Krak. Anz. 1910, 633) stets mit \(s_f(x)\) überein. Eine ``Sprunggleichung, die vom Verf. in Analogie zu den Differentialgleichungen gestellt wird, ist eine Relation zwischen der unbekannten Funktion \(f (x)\) und ihren ersten beiden Schwankungsfunktionen. Der Verf. behandelt nur lineare homogene Sprunggleichungen. Von den eigentümlichen Resultaten sei etwa der folgende Satz XVII angeführt: ``Wenn die stetige Funktion \(g(x)\) in keinem Intervall durchweg gleich 0 oder durchweg gleich 1 ist, dann erhält man alle Lösungen der Sprunggleichung \(s_f(x)= g(x) s_f'(x)\) indem man \(f (x)\) an den Einsstellen von \(g(x)\) willkürliche Werte beilegt und \(f (x)\) überall sonst stetig wählt.












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