On convex functions.
Überträgt man den von Jensen (Acta Math. 30, 175. 1906) eingeführten Begriff der konvexen Funktion auf mehrere Dimensionen durch die Forderung \(2F(M) \leqq f (A) + f (B),\) wo \(M\) der Mittelpunkt der Strecke \(AB\) ist, so zeigt der Verf. in Satz I und Ia, daß\ eine konvexe Funktion, die im Innern und auf dem Rande einer offenen Punktmenge definiert und auf dem Rande nach oben beschränkt ist, auch im Innern nach oben beschränkt und (folglich) stetig ist. Der letztere Schluß\ wird unabhängig von Jensen ausgeführt. Im zweiten Satz zeigt der Verf. in sehr durchsichtiger Weise, daß\ eine in einem Intervall gegebene konvexe Funktion eines Argumentes, die dortselbst im Lebesgueschen Sinn meßbar ist, auch stetig sein muß. Die Anwendung auf die unstetigen Lösungen der Funktionalgleichung \(f (x + y) = f (x) + f (y)\) ist auf der Hand liegend.
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