On the analytic representation of certain singular functions.

From MaRDI portal





Die unendlich oft oscillirende Hankel'sche Function \[ f(x)=\frac{\sum_1^\infty\, \frac{1}{n^s}}{ \sum_1^\infty\, \frac{1}{n^s\varphi^2 (\sin n\pi x)}} \eqno s>1 \] (wo \(\varphi(y) = \pm 1\) von \(y=\pm 1\) bis \(y = 0\) und 0 für \(y = \pm 1\) und für \(y = 0\)) hat für alle rationalen Werte von \(x\) den Wert 0, für alle irrationalen den Wert 1. Diese Function mag auf die folgende Weise verallgemeinert werden. Es sei \(\pi(x)\) eine analytische Function, welche in einem gegebenen Intervalle \(ab\) endlich, absolut genommen nicht kleiner als 1 ist, Oscillationen nur in endlicher Anzahl erfährt, und in einem inneren Punkte \(c\) des Intervalles \(ab\) eine solche Unstetigkeit hat, dass \(\pi(c+0)= -\pi(c-0)\). Man bilde, mittels der Fourier'schen Reihe, eine Function \(\varphi(x)\), welche im ganzen Intervalle \(ab\), die Punkte \(a, b, c\) ausgeschlossen, mit \(\pi(x)\) zusammenfällt, während sie in \(a\) und \(b\) den Wert \[ \tfrac 12 \{ \pi(a+0)+\pi(b-0)\}, \] in \(c\) den Wert 0 erhält. Sind \(\sum_0^\infty u_n(x)\), \(\sum_0^\infty u_n'(x)\) zwei im ganzen Intervalle \(ab\) convergente Reihen, \(p, q\) zwei willkürliche Grössen, so hat die Function \[ \begin{aligned} F(x) & =p\;\frac{\sum_0^\infty \frac{u_n(x)}{\pi^2[c+(a-c)\sin^2 n\pi x]}} {\sum_0^\infty \frac{u_n(x)}{\varphi^2[c+(a-c)\sin^2 n\pi x]}} \\ & + q\;\frac{\sum_0^\infty \frac{u_n'(x)}{\pi^2[c+(b-c)\sin^2 n\pi x]}} {\sum_0^\infty \frac{u_n'(x)}{\varphi^2[c+(b-c)\sin^2 n\pi x]}} \end{aligned} \] den Wert 0 für jeden rationalen, den Wert \(p+q\) für jeden irrationalen Wert von \(x\). Man kann daraus, wenn zwei willkürliche Functionen \(\varphi_1 (x), \psi_1(x)\) gegeben sind, eine Function \(F_1(x)\) erhalten, welche für rationale Werte von \(x\) mit \(\varphi_1(x)\), für irrationale mit \(\psi_1(x)\) coincidirt. Eine solche Function wird durch die Gleichungen \[ p+q=\psi_1(x)-\varphi_1(x), \quad F_1(x)=\varphi_1(x)+F(x) \] gegeben, wo, wie man sieht, nur die Summe von \(p\) und \(q\) bestimmt ist, ihre einzelnen Werte aber übrigens willkürlich bleiben. Ersetzt man nun in \(F_1(x)\) die Functionen \(\varphi_1(x),\psi_1(x)\) durch diejenigen vermittelst der Fourier'schen Reihe erhaltenen Functionen, welche im Intervalle \(ab\) (das wir von nun an durch \(a_1 b_1\) bezeichnen wollen), die Endpunkte ausgeschlossen, mit ihnen beziehungsweise coincidiren und ausserhalb dieses Intervalles überall gleich Null sind, und bildet man analog \(F_2(x), F_3(x),\dots, F_n(x)\) für die gegebenen, ausser einander liegenden Intervalle \(a_2 b_2, a_3b_3,\dots,a_nb_n\), so hat die Function \(\sum_1^n F_s(x)\) die Eigenschaft, dass sie in den rationalen Punkten von \(a_1b_1, a_2b_2,\dots,a_nb_n\), beziehungsweise die Werte \(\varphi_1(x),\varphi_2(x),\dots,\varphi_n(x)\), in den irrationalen beziehungsweise die Werte \(\psi_1(x),\psi_2(x),\dots,\psi_n(x)\) annimmt, und sonst überall verschwindet. Die obigen Resultate können auf die Functionen von mehreren Veränderlichen leicht ausgedehnt werden, und mit dem Versuche einer solchen Ausdehnung wird die Note geschlossen. Im Ausdrucke von \(F(x)\) (S. 126) muss man \(+ (a-c)\) statt \(-(a-c)\) lesen.












This page was built for publication: On the analytic representation of certain singular functions.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q1543957)