On the iteration method and its application to the oxygen problem.
Die Hamiltonfunktion \(H\) für den \(O^{16}\)-Kern wird angegeben als Summe von kinetischer und potentieller Energie; die letztere wird aus einem Wignerschen und einem Majorana-Potential zusammengesetzt. Es soll der tiefste Eigenwert berechnet werden. Die Methode ist die von Feenberg und Mitarbeitern angegebene: Als Eigen\-funktion nullter Näherung \(\psi_0\) wird eine Hartree-Fock-Determinante aus Ein-Teilchen-Wellenfunktionen gewählt; man benütze \(\psi_0+\lambda\psi_1\) als Wellenfunktion nächster Näherung und bestimme \(\lambda\) so, daß die Energie ein Minimum wird; dabei ist \(\psi_1=H\psi_0\). In nächster Näherung ist die Wellenfunktion eine Linearkombination aus \(\psi_0\), \(\psi_1\), \(\psi_2\), wobei \(\psi_2=H^2\psi_0\) ist; Verf. nennt dieses beliebig fortsetzbare Verfahren ``Itera\-tionsverfahren. Er rechnet das \(O^{16}\)-Problem nach dieser Methode bis zur dritten Näherung einschließlich durch; das Verfahren konvergiert in diesem Fall nur langsam, wenn überhaupt. Doch glaubt Verf. aus physikalischen Überlegungen vermuten zu dürfen, daß es hier wirklich konvergiert und zu einem Grundzustand führt, der gebundenen Teilchen entspricht, wie zu verlangen ist. Er glaubt auch aus einer quali\-tativen Betrachtung schließen zu können, daß die Eigenwertberechnung einen Wert von etwa \(230\;mc^2\) für die Bindungsenergie liefern wird.
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