On the minimum aberration of a lens for parallel rays.

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Es ist oft behauptet worden, dass Linsen aus Diamant oder andern Edelsteinen, die ein hohes Brechungsvermögen besitzen, eine fast verschwindende Aberration haben. In seiner Optik behauptet Coddington, dass der kleinste Werth der Aberration für \(x=2\) gleich \(\frac{1}{16} \frac{y^2}{f}\) ist. Der Verfasser der vorliegenden Arbeit findet nun, dass in dem eben genannten Falle der Coefficient \(\frac {7}{16}\), und nicht \(\frac{1}{16}\) ist, dass ferner, obwohl die Aberration mit wachsendem \(n\) kleiner wird, sie doch für alle in der Natur bekannten Substanzen beträchtlich bleibt. Ferner wird bemerkt, dass es nahe liegt, den Vortheil des höheren Brechungsvermögens darin zu suchen, dass ein solches die Anwendung geringerer Krümmungen gestattet. Aus der Untersuchung geht indess hervor, dass, wenn \(n\) wächst, die Krümmungsradien der Linse für das Minimum der Aberration nicht dem Werthe Unendlich zustreben, sondern sich dem endlichen Werthe \(f\) nähern.












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