Parallelflächen und Zentrafläche eines besonderen Ellipsoids und die \textit{Steiner}sche Fläche.
Bewegt sich eine Gerade so, daß\ drei ihrer Punkte drei feste aufeinander senkrechte Ebenen durchlaufen, so beschreibt sie eine Normalenkongruenz (\textit{Darboux}, Theorie des surfaces I, S. 236). Ihre Orthogonalflächen sind von zehnter Ordnung und vierter Klasse; sie besitzen neben einer Rückkehrkurve sechzehnter Ordnung acht imaginäre Doppelgeraden und in den festen Ebenen, die für sie Symmetrieebenen sind, je einen Doppelkegelschnitt. Die Brennfläche des Strahlensystems ist von zwölfter Ordnung und besitzt dieselben Symmetrieebenen. Sie ist affin zur Zentrafläche eines Ellipsoids. Die Form der Gleichungen, die in \(x^2, y^2, z^2\) rational sind, legt es nahe, die quadratische Transformation \(\xi = x^2, \eta = y^2, \zeta= z^2\) anzuwenden. Dabei gehen die Orthogonalflächen des Strahlensystems in die Tangentenflächen einer Raumkurve vierter Ordnung erster Art über, ihre Doppelgeraden, die die Ebenen eines Oktaeders erfüllen, in die Doppelkegelschnitte der entsprechenden abwickelbaren Flächen fünfter Ordnung, die eine \textit{Steiner}sche Fläche beschreiben. Die dadurch vermittelte Beziehung zwischen den Flächen eines Oktaeders und der \textit{Steiner}schen Fläche wird im einzelnen verfolgt und durch zweckmäßige Figuren erläutert. (Vgl. d. Bd. S. 901.)
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