Über die von \textit{C. Neumann} betrachtete Ovalfläche, insbesondere über das logarithmische Potential derselben auf äußere Punkte.

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Für das von \textit{C. Neumann} hinsichtlich des logarithmischen Potentials einer Ovalfläche gefundene Resultat (s. das vorhergehende Referat (JFM 38.0778.01)) wird hier eine andere Ableitung gegeben, und zwar eine Ableitung, die weder Reihenentwicklungen, noch ovale Koordinaten benutzt. An Stelle der letzteren verwendet \textit{Liebmann} die (nicht orthogonalen) Variabeln \(\lambda,\varphi\), die mit den rechtwinkligen Koordinaten \(\xi\eta\) durch die Gleichungen \[ \xi=r\cos\varphi, \quad \eta=r\sin\varphi, \quad r^{2}=\lambda+c^{2}\cos^{2}\varphi \] zusammenhängen, wobei \(c^{2}=a^{2}-b^{2}\) ist. Die Kurven \(\lambda\)=Const. stellen die Gesamtheit der Fußpunktkurven konfokaler Kegelschnitte dar. Speziell gibt \(\lambda=b^{2}\) die Kurve (2) des vorigen Referats, während man für \(\lambda=0\) zwei Kreise erhält. Das logarithmische Potential eines zwischen den Kurven \(\lambda\) und \(\lambda+d\lambda\) gelegenen Flächenrings ist \[ dV=-\tfrac{1}{4}J\cdot d\lambda, \quad J=\int_{0}^{2\pi}d\varphi\log(r^{2}+r_{1}^{2}-2rr_{1}\cos(\varphi-\varphi_{1})), \] wobei \(r_{1},\varphi_{1}\) die Koordinaten des sollizitierten Punktes darstellen. Durch Umformung wird das Integral \(J\) auf ein anderes von der Form \[ \int_{0}^{2\pi}\log(e^{2i\psi}+ae^{i\psi}+b)d\psi \] reduziert, und für den Fall, daß\ die beiden Wurzeln \(z_{1}\) und \(z_{2}\) der Gleichung \(z^{2}+az+b=0\) beide dem absoluten Betrage nach größer als 1 sind, zerfällt das letztere Integral in die Summe zweier anderen, deren Werte sich durch Integration auf komplexen Wege leicht ergeben. So folgt, daß\ \textit{für hinreichend große} Werte von \(r_{1}\) \[ 2J=2\pi\log\left [\left (\frac{c^{2}}{4}\right )^{2}+r_{1}^{4}- \frac{r_{1}^{2}c^{2}}{2}\;\cos2\varphi_{1}\right ] \] ist, und aus diesem Ausdruck ergibt sich sofort das \textit{Neumann}sche Resultat über die Ersetzbarkeit der Ovalfläche durch zwei einzelne Massenpunkte. Die Voraussetzung, daß\ \(r_{1}\) hinreichend groß\ sein muß, wird nachträglich durch die einfachere ersetzt, daß\ der sollizitiere Punkt auß\ erhalb der Masse liegt. Auch für innere Punkte läßt sich, wie der Verf. angibt, das Resultat in geschlossener Form herleiten. Aber weder das Resultat, noch die Ableitung, die ziemlich viel Rechnung erfordert, wird hier mitgeteilt.












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